PKW

Toyota/VDL Groep: Brennstoffzellen-Lkw übernehmen Werkslogistik

Nach dem Debüt in einem Demo-Fahrzeug rollen nun vier weitere wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Lkw von der VDL Groep mit Toyota-Technologie im Logistik-Betrieb zwischen Belgien, Frankreich, Deutschland (Köln) und den Niederlanden (Rotterdam und Weesp).

Die VDL-Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw mit Toyota-Brennstoffzellenmodulen werden nun auf den Logistikrouten vom Toyota European Parts Centre eingesetzt. (Foto: Toyota Motor Europe)
Die VDL-Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw mit Toyota-Brennstoffzellenmodulen werden nun auf den Logistikrouten vom Toyota European Parts Centre eingesetzt. (Foto: Toyota Motor Europe)

Toyota Motor Europe und die VDL Groep haben gemeinsam die Brennstoffzellentechnologie von Toyota in schwere Lkw integriert. Nach dem Einsatz eines ersten Demonstrationsfahrzeugs seien nun vier weitere Trucks täglich auf den Strecken zwischen dem belgischen Diest, dem französischen Lille, Köln und Rotterdam sowie Weesp in den Niederlanden unterwegs.

Die Brennstoffzellen-Lkw setzt der Hersteller mit seinen Logistikpartnern Vos Transport Group, Ceva, Groupe Cat und Yusen im Rahmen seines europäischen Logistiknetzwerks ein – konkret im Toyota Parts Centre Europe, wo pro Tag über 500.000 Teile und Zubehörteile verarbeitet werden.

Die Lkw sollen eine vergleichbare Leistung wie Dieselfahrzeuge erbringen und mit einer Tankfüllung bis zu 400 Kilometer unter Realbedingungen zurücklegen können. Der Hersteller nennt mehr Fahrkomfort aufgrund des vibrationsfreien E-Antriebs sowie eine geringere Geräuschbelastung als weitere Vorteile.

„Diese Initiative steht im Einklang mit Toyotas Ziel, bis 2040 Klimaneutralität in der Logistik zu erreichen“, erklärt Thiebault Paquet, Vice President R&D, Toyota Motor Europe, und ergänzt: „Gleichzeitig wollen wir damit zur Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft beitragen. Schwere Brennstoffzellen-Lkw können die Nachfrage nach Wasserstoff deutlich steigern – vor allem im Zusammenspiel mit der EU-Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR).“

Ziel sei es, zusammen mit den Logistikpartnern Erfahrungen im Alltags-Betrieb zu sammeln, um die Fahrzeuge sowie die betrieblichen Abläufe weiter zu optimieren.