LKW

Rightech RT75 E-Truck: After-Sales-Service in Deutschland über Ferronordic

Mit Sapphire kooperiert man in Großbritannien, in Deutschland soll Ferronordic beim After-Sales für das Geschäft mit elektrischen Nutzfahrzeugen helfen, ein essentieller Faktor für einen Erfolg. Der E-7,5-Tonner RT75 der Briten nimmt so auch hierzulande Fahrt auf. 

Unter Strom: Der Rightech E-Truck soll dank Service-Support von Ferronordic auch hierzulande Strom geben. | Foto: Wrightbus
Unter Strom: Der Rightech E-Truck soll dank Service-Support von Ferronordic auch hierzulande Strom geben. | Foto: Wrightbus

Die Wrightbus-Elektrosparte Rightech hat eine strategische Zusammenarbeit mit Ferronordic als seinem offiziellen After-Sales-Partner in Deutschland bekanntgegeben. Mit 800 Mitarbeitern weltweit genieße Ferronordic einen zunehmenden Ruf für den Verkauf, die Reparatur und die Wartung verschiedener Arten von Maschinen, Lkw, Motoren, Ersatzteilen und Anbaugeräten. Das Unternehmen ist offizieller Händler von Volvo Trucks und Renault Trucks in Deutschland und verfügt über 20 Servicestellen im ganzen Land, was den Support für den Elektro-Lkw RT75 von Rightech sichern soll, hofft der Hersteller. Die Techniker von Ferronordic wurden in den Elektro-Lkw-Systemen und Diagnosetools von Rightech geschult und sollen Servicequalität auf Herstellerniveau, regionale Erreichbarkeit und schnelle Reaktionszeiten garantieren.

„Unsere Vereinbarungen mit Ferronordic in Deutschland und Sapphire Vehicle Services in Großbritannien zeigen, dass wir das Produkt mit den besten Servicepartnern auf dem Markt unterstützen. Wir haben uns für Ferronordic entschieden, weil wir uns beide für Nachhaltigkeit engagieren. Die Partnerschaft unterstützt die Mission beider Unternehmen, die Einführung emissionsfreier Nutzfahrzeuge in ganz Europa voranzutreiben", erklärte CEO Jean-Marc Gales. 

Rightech werde sich um den gesamten Fahrzeugverkauf kümmern, während Ferronordic als Ansprechpartner für den laufenden Service und Support der Kunden fungiert. Gales verspricht Flottenbetreibern "vom ersten Tag an einen zuverlässigen, lokalen Service".

Elektrischer 7,5-Tonner mit Isuzu-Kabine

Der 7,5-Tonnen-Lkw wurde Anfang dieses Jahres vorgestellt. Alle Verkäufe von Rightech sind mit einer Wrightbus-Garantie sowie einem Service- und Wartungspaket kombiniert, das zudem durch die größte Flotte mobiler Techniker in Großbritannien unterstützt wird. Außerdem sollen OEM-Vertriebs- und Marketingteams, Telematik-Software und Tools zur Routenoptimierung bereitstehen. Der Servicevertrag mit Sapphire Vehicle Services für Großbritannien ergänzt die bestehenden drei Werkstätten von Wrightbus in Ballymena, Bicester und Warwick um 19 regionale Werkstätten. Der Vertrag mit Ferronordic wiederum erweitert dieses Servicenetz auf einen großen Teil Deutschlands und ergänzt damit die regionale Servicezentrale von Wrightbus in Brühl. Zudem gebe es auch Verträge zur Unterstützung des Vertriebs in Frankreich und den Benelux-Ländern. 

 

Ryze Power, Teil eines Portfolios von Netto-Null-Unternehmen, das von Wrightbus-Eigentümer Jo Bamford CBE geführt wird, soll darüber hinaus eine gute Ladeinfrastruktur und Fachkompetenz bereitstellen, während W-Tech, das von Wrightbus in Zusammenarbeit mit der Queen's University Belfast gegründete Technologie- und Forschungszentrum, Bus- und Lkw-Betreibern dabei helfen soll, die Routen für maximale Effizienz innerhalb der Flotte zu optimieren.

Allianz mit China-Herstellern als Basis

Eine strategische Rahmenvereinbarung mit zwei chinesischen Herstellern bildet die Grundlage für die neuen Produkte, auch wenn die Ingenieure von Wrightbus mehr als 30.000 Stunden damit verbracht haben, die Flotte auf den Wrightbus-Standard zu bringen, wie der Hersteller betont. So habe man jedes Element unabhängig getestet, homologiert, konstruiert und validiert.

„Wrightbus hat sich schon lange vor allen anderen für emissionsfreien Verkehr eingesetzt. Unser Wasserstoff-Doppeldeckerbus war der erste seiner Art weltweit, und wir haben 2.000 Elektrobusse im Einsatz, die Millionen von Kilometern in Großbritannien und Europa zurücklegen und eine Betriebsverfügbarkeit von 98,6 % aufweisen", erklärt Gales, der seit vier Jahrzehnten in der Automobilbranche in den Bereichen Lkw, Pkw und Busse tätig ist.