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Nachhaltigkeit in der Logistik: ID Logistics setzt auf Verantwortung

Mit der globalen Strategie „ID ALL Responsible“ will der Logistikdienstleister nachhaltige Lösungen vorantreiben. Photovoltaik spielt dabei ebenso eine Rolle, wie Bienenvölker und soziales Engagement.

Der langjährige High-Tech Standort für die Kosmetikindustrie in Weilbach wurde mit einer Solaranlage ausgerüstet. Hierfür hat ID Logistics gemeinsam mit seinem Kunden Enpal auf dem Dach des Logistikzentrums eine Anlage mit einer Leistung von 164,7 KWp im Sommer 2024 installiert. (Foto: ID Logistics)
Der langjährige High-Tech Standort für die Kosmetikindustrie in Weilbach wurde mit einer Solaranlage ausgerüstet. Hierfür hat ID Logistics gemeinsam mit seinem Kunden Enpal auf dem Dach des Logistikzentrums eine Anlage mit einer Leistung von 164,7 KWp im Sommer 2024 installiert. (Foto: ID Logistics)

Das Logistikunternehmen ID Logistics Germany setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Dabei setzt der Logistikdienstleister auf die globale Strategie „ID ALL Responsible“.

In deren Rahmen würden an allen Standorten individuelle Initiativen umgesetzt, um den CO2-Ausstoß zu senken, Ressourcen zu schonen und soziale Projekte zu fördern, teilt das Unternehmen mit. Die Maßnahmen seien in Deutschland bereits in verschiedenen Bereichen sichtbar. Es sei zudem geplant, dass diese weiter ausgebaut werden.

Umweltfreundliche Maßnahmen in der Logistik

Eines der Ziele ist es, den ökologischen Fußabdrucks zu reduzieren. So wurde am Standort Kaiserslautern ein Pilotprojekt gestartet, das den Spitzenverbrauch von Strom, Gas und Wasser um zehn Prozent senken soll. Dabei kommen unter anderem eine optimierte Steuerung der Klimaanlagen und eine kameragestützte Überwachung von Hallentoren zum Einsatz.

Auch die Bauweise der Logistikzentren spielt eine Rolle: In Kaiserslautern, Philippsburg und Kleinostheim setzt das Unternehmen auf nach DGNB-Richtlinien zertifizierte Immobilien. Diese stoße über ihren Lebenszyklus hinweg rund 100 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter weniger aus als nicht zertifizierte Gebäude, lässt ID Logistics verlauten.

Ein weiteres Beispiel ist der Standort Weilbach, an dem eine Solaranlage mit einer Leistung von 164,7 Kilowatt-Peak installiert wurde. Laut ID Logistics Germany kann der dortige fossile Energieverbrauch um bis zu 70 Tonnen CO2 pro Jahr gesenkt werden.

Auch kleinere Maßnahmen tragen zur Nachhaltigkeit bei. So wurden in Kaiserslautern Bewegungsmelder in Hochregalgängen nachgerüstet, was laut den Berechnungen des Unternehmens jährlich 58,5 Tonnen CO2 einspart. In Göttingen wurde das Entsorgungskonzept optimiert, wodurch beispielsweise dank eines Rollpackerverdichters pro Container drei Fahrten zum Entsorgungsbetrieb entfallen.

Zudem engagiert sich ID Logistics für den Erhalt der Biodiversität. An zehn deutschen Standorten wurden 69 Bienenvölker mit insgesamt 3,4 Millionen Bienen angesiedelt. Durch diese Maßnahme würden jährlich 4.140 Tonnen CO2 gebunden, heißt es.

Soziale Verantwortung und Sicherheit am Arbeitsplatz

Neben ökologischen Maßnahmen hat sich ID Logistics auch das Ziel gesetzt, die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter zu verbessern. Am Standort Göttingen wurde ein Gesundheitsprogramm entwickelt, das unter anderem mit Krankenkassen und Physiotherapeuten kooperiert. In Kaiserslautern kommt die sogenannte TOP-Methode zum Einsatz, um das Entladen von Containern zu erleichtern und das Unfallrisiko zu senken. Dabei wird beispielsweise ein Förderband mit Hebebühne genutzt.

Auch in sozialen Projekten engagiert sich das Unternehmen. In Göttingen spendete ID Logistics 20.000 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter. In Dortmund wurde gemeinsam mit Ikea eine Kindertagesstätte ausgestattet. Zudem unterstützen Mitarbeiter die Tafel Werl bei ihrem Umzug und der Renovierung neuer Räumlichkeiten.

Weitere Initiativen umfassen Umweltaktionen wie die Reinigung öffentlicher Flächen in Kleinostheim oder Ginsheim-Gustavsburg. In Griesheim spendete das Unternehmen Hochbeete an einen Kindergarten, während in Mainz-Mombach das Nebengebäude einer ehemaligen Kirche renoviert wurde. Zudem beteiligten sich Mitarbeiter an Blutspenden.

Ausblick: Engagement soll weiter ausgebaut werden

Robin Otto, Geschäftsführer von ID Logistics Germany, betont die Bedeutung der Nachhaltigkeitsstrategie:

„In die Auswahl der Projekte haben unsere Mitarbeiter in allen Bereichen viel Herzblut und Zeit gesteckt. Die Bewusstseinsbildung wird durch die Projekte, technische Anpassungen sowie durch interne Schulungen erzielt und vorgelebt. Zusätzlich sind wir gerade dabei, die Verbräuche und Einsparungen visuell darzustellen, sodass jeder Mitarbeiter, an jedem Tag diese Zahlen sieht. Wir freuen uns darauf, das Engagement auch 2025 weiter fortzusetzen und auszuweiten.“

Mit „ID ALL Responsible“ will das Unternehmen nachhaltige Logistiklösungen weiterentwickeln und einen Beitrag zur ökologischen und sozialen Verantwortung leisten. Die bisherigen Maßnahmen zeigen, dass selbst kleine Veränderungen große Wirkung entfalten können.