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Nach der Bundestagswahl: Paketbranche fordert Bürokratieabbau

Der BPEX hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem er seine Forderungen für die Koalitionsverhandlungen und die künftige Politik in Deutschland zusammenfasst.

Kurier scannt Paket. Rund 4.000 Unternehmen der Kurier-, Express- und Paketbranche realisieren in Deutschland derzeit jährliche Umsätze in Höhe von 26,5 Milliarden Euro, beschäftigen mehr als 260.000 Mitarbeiter und befördert ca. 4,18 Milliarden Sendungen pro Jahr. (Foto: GO! Express & Logistics Deutschland GmbH)
Kurier scannt Paket. Rund 4.000 Unternehmen der Kurier-, Express- und Paketbranche realisieren in Deutschland derzeit jährliche Umsätze in Höhe von 26,5 Milliarden Euro, beschäftigen mehr als 260.000 Mitarbeiter und befördert ca. 4,18 Milliarden Sendungen pro Jahr. (Foto: GO! Express & Logistics Deutschland GmbH)

Nach der Bundestagswahl hat der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) einen Appell an die zukünftige politische Führung gerichtet:

„Es ist höchste Zeit, Wirtschaft und Arbeit als untrennbare Einheit zu begreifen und den bürokratischen Ballast nachhaltig abzubauen.“

Parallel veröffentlichte der Verband heute ein Positionspapier (siehe unseren Anhang), in dem er seine Forderungen für die Koalitionsverhandlungen und die künftige Politik in Deutschland zusammenfasst.

Wichtiger Wirtschaftszweig

Mit einem jährlichen Sendungsvolumen von rund 4,2 Milliarden Sendungen, Umsätzen von über 26 Milliarden Euro pro Jahr sowie rund 260.000 Beschäftigten gehört die Paketbranche zu einem der leistungsfähigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Die aktuellen Herausforderungen durch wirtschaftliche Unsicherheiten, hohe Energiepreise, steigende Kosten und Arbeitskräftemangel beträfen die Unternehmen der Paketbranche direkt, so der BPEX. 

Ganzheitliche Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik

Die Politik müsse Rahmenbedingungen schaffen, die sowohl unternehmerische Freiheit als auch soziale Sicherheit gewährleisten würden, führt der Verband aus. Ein fairer Wettbewerb statt übermäßiger Regulierungen sei der Schlüssel, um Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen zukunftsweisende Perspektiven zu bieten. Dabei gelte es, Verbraucherinteressen und Beschäftigtenbelange nicht gegeneinander auszuspielen, wenn es um die Verbesserung von Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen gehe. Deshalb schlägt der BPEX ein gemeinsames Ministerium für Wirtschaft und Arbeit vor.

Konsequenter Bürokratieabbau

Überflüssige Verbote und bürokratische Hürden lähmen laut dem Verband den Fortschritt. Der administrative Ballast müsse abgebaut werden und die Politik jetzt eine Perspektive aufzeigen, ohne dabei die Wirtschaft und die Verbraucher zu überlasten. Politische Maßnahmen und Ziele müssten sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren. Die Belieferung durch die Paketdienste sei für viele Menschen und Unternehmen eine unverzichtbare Versorgungsoption – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

„Die Koalitionsbildung muss nun zügig erfolgen, damit die Probleme in Deutschland endlich angepackt werden können“, sagte der BPEX-Vorsitzende Marten Bosselmann. „Die Paketdienste sind das tägliche Leben. Mit klaren, praxisnahen Maßnahmen, z.B. mit einem unbürokratischen Postgesetz, kann die Politik die Voraussetzungen schaffen, die unsere Branche stärken.“

Über den Bundesverband Paket- und Expresslogistik

Der 1982 gegründete Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) vertritt die Interessen der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) in Deutschland. Rund 4.000 Unternehmen sorgen für eine flächendeckende. Die gesamte Branche realisiert in Deutschland derzeit jährliche Umsätze in Höhe von 26,5 Milliarden Euro, beschäftigt mehr als 260.000 Mitarbeiter und befördert ca. 4,18 Milliarden Sendungen pro Jahr.

Das BPEX-Positionspapier „Forderungen der deutschen Paketbranche an die Koalitionäre der 21. Wahlperiode“ finden Sie in unserem Anhang.