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Langsamer E-Hochlauf: EnBW reduziert Ausbauziele bei Ladeinfrastruktur

Um ein Drittel weniger Ladepunkte will der Konzern bis 2030 zubauen, weil die E-Mobilität so schleppend hochläuft. Am langfristigen Umstie auf elektrisch hegt man allerdings keine Zweifel.

Angepasste Ambitionen: Der EnBW-Konzern reduziert das Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, auch weil die Deutschen zu wenig E-Autos kaufen. | Foto: EnBW/Endre Dulic
Angepasste Ambitionen: Der EnBW-Konzern reduziert das Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, auch weil die Deutschen zu wenig E-Autos kaufen. | Foto: EnBW/Endre Dulic

Der Karlsruher Energiekonzern EnBW hat vor dem Hintergrund des schleppenden Hochlaufs der Elektromobilität seine ehrgeizigen Pläne beim Ausbau des Ladenetzes deutlich reduziert. Das wurde im Rahmen der Bilanzpressekonferenz von Seiten des Managements bekannt. Um knapp ein Drittel weniger Ladepunkte sollen bis zum Ende des Jahrzehnts zugebaut werden. Man habe 2024 einen neuen Meilenstein erreicht, 6.000 EnBW-Schnellladepunkte in Deutschland. Über das Hypernetz bestehe außerdem Zugang zu mehr als 800.000 Ladepunkten in 17 Ländern, erklärte Georg Stamatelopoulos, Vorstandsvorsitzender EnBW.

"Die Infrastruktur für Elektromobilität ist da. Zuletzt hat sich der Hochlauf von E-Autos auf den Straßen Deutschlands verlangsamt. Wir verfolgen diese Entwicklung sehr eng und passen unsere Zielsetzung an", sagte der EnBW-Chef bei der Konferenz.

 

Man betrachte allerdings die Verzögerung als eine zeitliche Verschiebung und erwarm langfristigen Trend erwarten wir keine gravierende Veränderung. 

"Wir wollen unsere gute Marktposition in diesem Segment auch in der Zukunft halt und wenn sinnvoll ausbauen", versicherte Stamatelopoulos.