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Katastrophenhilfe: DSV weitet Unicef-Partnerschaft aus

Der Logistikdienstleister DSV baut seine Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk Unicef aus. Im Fokus stehen zusätzliche Frachtflüge im Katastrophenfall und eine schnellere Versorgung von Kindern in Not.

Mit mehr kostenlosen Luftfrachtflügen will DSV mit dazu beitragen, Kinder in Krisengebieten schneller mit lebenswichtigen Hilfsgütern zu versorgen. (Foto: DSV)
Mit mehr kostenlosen Luftfrachtflügen will DSV mit dazu beitragen, Kinder in Krisengebieten schneller mit lebenswichtigen Hilfsgütern zu versorgen. (Foto: DSV)

Um lebenswichtige Hilfsgüter schneller in Katastrophen- und Krisengebiete bringen zu können, haben DSV und Unicef ihre strategische Partnerschaft erweitert. Die erweiterte Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass DSV künftig mehr kostenlose Luftfrachtleistungen für Unicef übernimmt. Dies soll vor allem in akuten Notsituationen dazu beitragen, Kinder weltweit schneller mit wichtigen Hilfsgütern zu versorgen.

Die Intensivierung betreffe, teilt DSV mit, insbesondere den Bereich der humanitären Soforthilfe – einen von drei zentralen Bausteinen der Partnerschaft. Damit ergänzen DSV und Unicef ihre gemeinsame Arbeit für eine bessere Versorgung von Kindern in Krisenregionen und den Aufbau robusterer Lieferketten für künftige Herausforderungen.

Ein Jahr nach Beginn der dreijährigen Kooperation zieht Unicef eine erste positive Bilanz. Carla Haddad Mardini, Direktorin für Private Fundraising und Partnerschaften bei Unicef, erklärte:

„Das Retten und Schützen von Kinderleben ist eine gemeinsame Aufgabe. Die hart erkämpften Fortschritte waren nur durch die Großzügigkeit von Partnern möglich, die dazu beitragen, dass Kinder überleben und gedeihen können. Unsere Partnerschaft mit DSV war in dieser Mission von zentraler Bedeutung. Sie bietet entscheidende Unterstützung und Ressourcen, die es uns ermöglichen, Kinder rechtzeitig und wirksam zu erreichen.“

Seit September 2024 hat DSV gemäß eigenen Angaben mehr als 85 Tonnen Hilfsgüter kostenfrei per Luftfracht für Unicef transportiert. Die Lieferungen gingen in sieben Länder, darunter auch die Demokratische Republik Kongo. Dort stellte DSV unter anderem 30 Tonnen medizinisches Material und Zelte für den Einsatz bei einem Mpox-Ausbruch bereit. Auch der erste Lufttransport im Rahmen der Unicef-Nothilfe in Libanon wurde von DSV unterstützt.

Jens H. Lund, Group CEO von DSV, betonte:

„Wir sind stolz darauf, zur wichtigen Arbeit beizutragen, die Unicef für Kinder in Not auf der ganzen Welt leistet. Im Rahmen dieser Partnerschaft setzen wir unser Know-how, unsere Branchenerfahrung und unser globales Netzwerk gemeinsam mit dem Mandat von Unicef ein, um den rechtzeitigen Zugang zu wichtigen Hilfsgütern für Kinder in Notsituationen sicherzustellen. Gemeinsam überwinden wir logistische Herausforderungen und liefern auch in die entlegensten Regionen.“

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit sei, so DSV, die vorausschauende Planung. Bereits im Vorfeld vereinbarte Frachtkontingente ermöglichen es, unmittelbar nach dem Eintreten einer Krise zu reagieren. Damit sollen Kinder schon in den ersten Tagen eines Notfalls mit Hilfsgütern erreicht werden.

Mit der erweiterten Partnerschaft will DSV dazu beitragen, die weltweite Versorgung mit wichtigen Gütern in humanitären Notlagen zu verbessern – insbesondere dort, wo Kinder besonders gefährdet sind.