ID Logistics Germany: Neun Standorte mit Ökostrom
ID Logistics hat im Rahmen seines CSR-Projekts „ID ALL Responsible“ sein Energiekonzept komplett umgestellt und betreibt seit Jahresbeginn neun von elf seiner Standorte in Deutschland ausschließlich nur noch mit Ökostrom.
Die jüngste Maßnahme folge auf weitere Aktivitäten. Dazu zählten die Reduzierung von Spitzenverbräuchen bei Strom, Gas und Wasser, die Steuerung von Klimaanlagen und Hallentoren, die Installation von Bewegungsmeldern in den Hochregallagern und von Solaranlagen auf den Gebäuden, die Fokussierung auf Kreislauflogistik sowie die Ansiedlung an jedem einzelnen Standort von ID Logistics mit insgesamt 64 Bienenvölkern. 2025 könne man allein durch zwei dieser Maßnahmen wie die Stromumstellung und Bienenansiedlung insgesamt 5.113 Tonnen CO₂ einsparen bzw. binden, so der Logistikdienstleister. Robin Otto, CEO von ID Logistics Germany:
„Nachhaltigkeit ist und bleibt – trotz aller aktuellen und zukünftigen globalen Veränderungen – ein wichtiger Aspekt unserer Geschäftsstrategie. Wir halten daran fest, die Belastung der Umwelt zu reduzieren und mitzuhelfen, Ressourcen für nächste Generationen zu erhalten. Wir sind auch zukünftig sehr an Lösungen interessiert, die Nachhaltigkeit mit technischen Innovationen sowie Kosteneffizienz verbinden.“
Wasserkraft als Energieträger
An sechs Standorten hat sich ID Logistics für Entega aus Darmstadt in der Nähe seines Firmensitzes in Griesheim als Lieferanten entschieden und setzt dabei auf Wasserkraft als Primärenergieträger. Die Entega AG ist ein Energie- und Infrastrukturdienstleister in Deutschland und Anbieter von Ökostrom. Sebastian Kissel, Director Revision & Administration bei ID Logistics Germany:
„Um Prozesse wie Warenannahme, Lagerung, Umschlag sowie Bearbeitung für unsere Kunden und deren Konsumenten durchzuführen, benötigen wir Energie. Durch die Nutzung von Ökostrom können wir unsere Logistikdienstleistungen nun noch umweltfreundlicher erbringen, da er den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu fossilen Brennstoffen deutlich reduziert. Bei der Umstellung haben wir auf die Herkunft und Preis des Stroms geachtet, zudem gibt es unterschiedliche Stromherkünfte, wie beispielsweise deutsche Windkraft oder europäische Wasserkraft.“
Durch die Umstellung an den sechs Standorten reduziere man den CO₂-Ausstoß um 1.273 Tonnen CO₂, hochgerechnet auf den durchschnittlichen Strommix einer konventionellen Lieferung aus Deutschland (324g CO₂ / kWh), heißt es aus dem Unternehmen. Mit dieser Einsparung könnten beispielsweise 1.157 Personen in einem A320 von Frankfurt am Main nach New York fliegen.
An drei weiteren Standorten, an denen ID Logistics den Strom nicht selbst einkaufen kann, wurde das Unternehmen aktiv in die Vertragsgestaltung der Eigentümer eingebunden und konnte sich auch dort für Strom in Ökoqualität entscheiden.