HGK: Übernahme von Container-Terminals im Rheinland
Die HGK Logistics and Intermodal GmbH (HGK L&I) baut ihre Geschäftsfelder weiter aus und wird durch den Erwerb der Anteile der DB Cargo AG an den Containerterminals in Köln und Düsseldorf alleinige Eigentümerin beider Unternehmen. Markus Krämer, CEO der HGK Logistics and Intermodal GmbH:
„Mit dem Erwerb der Anteile an den Terminals in Köln und Düsseldorf stärken wir unsere Position als Experten für integrierte Supply Chain Solutions. Als führender Anbieter trimodaler Containerlogistik in Duisburg, Krefeld, Düsseldorf und Köln werden wir an die bisher erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der DB Cargo für nachhaltige, trimodale Logistiklösungen anknüpfen.“
Bislang hatten die HGK L&I und die DB Intermodal Services GmbH (DBIS), eine 100-prozentige Tochter der DB Cargo AG, die beiden trimodalen Terminals am Rhein in den zwei Gemeinschaftsunternehmen Container Terminal GmbH (CTS) in Köln-Niehl und der Düsseldorfer Container Hafen GmbH (DCH) betrieben.
So hatte die DB Cargo In Düsseldorf mit 51 Prozent die Mehrheit der Anteile und war in Köln mit 22,5 Prozent Minderheitseigner des Containerterminals. Uwe Wedig, CEO der HGK AG:
„Die Übernahme der Anteile festigt unsere Position als intermodaler Containerlogistiker. Wir unterstreichen mit diesem Schritt das Engagement der HGK-Gruppe für die Versorgungssicherheit in der Region. Insbesondere vor dem Hintergrund der derzeitigen Herausforderungen für den globalen Handel stärken wir unsere Rolle als verlässlicher Partner für Unternehmen in der Region.“
Die Vereinbarung wurde am gestrigen Montag geschlossen. Damit wird die CTS eine hundertprozentige Tochter der 2023 gegründeten HGK Intermodal GmbH und die Anteile der DCH liegen zukünftig zu 100 Prozent bei der CTS. Die Vertragspartner haben Stillschweigen über die Verkaufspreise verabredet. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt wettbewerbsrechtlicher Genehmigungen. Dr. Sigrid Nikutta, CEO der DB Cargo AG:
„Der strategische Verkauf ist einer von mehreren Schritten im Restrukturierungsprozess und steht im Einklang mit den Erwartungen der EU-Kommission. Wir sind auf einem guten Weg, das Unternehmen in eine stabile und gesunde Zukunft zu führen.“