EnBW: Neuer HPC-Park in Diemelstadt ergänzt Netz in Hessen
Der Karlsruher Energieversorger EnBW baut bei der Schnellladeinfrastruktur weiter zu und hat einen neuen Schnellladepark in direkter Nähe zur Autobahn A44 in Diemelstadt in Betrieb genommen. Mit dem neuen Standort ergänzt das Energieunternehmen ihr EnBW HyperNetz in Hessen, wo man bereits drei Schnellladeparks in Bensheim, Hüttenberg und Herleshausen mit insgesamt 48 Ladepunkten betreibt.
Der neue Schnellladepark in Diemelstadt verfügt über 16 Schnellladepunkte mit einer Leistung von 400 Kilowatt. Damit sollen sich in 15 Minuten für 400 Kilometer Reichweite laden lassen. Der Standort ist bei steigendem Bedarf noch um weitere sechs Ladepunkte erweiterbar. Die Schnellladepunkte sind mit einem Solardach überdacht, das die dort gewonnene Energie direkt in den Kreislauf des Schnellladeparks einspeist. Gleichzeitig werden Ladende durch das Dach vor Witterung geschützt. Wie alle ihre Schnellladepunkte betreibt man auch die neuen Lademöglichkeiten mit 100 Prozent Ökostrom.
„Von dem neuen Standort profitieren sowohl Reisende als auch Anwohner*innen“, sagt Volker Rimpler, Chief Technology Officer E-Mobilität bei der EnBW.
Man orientiere sich beim Ausbau ihrer Schnellladeinfrastruktur am Bedarf: Neue Schnellladepunkte entstünden dort, wo sich Autofahrer*innen ohnehin befinden – an Handelsstandorten, innerstädtischen Bereichen und entlang der Fernverkehrswege. EnBW-Schnellladeparks wie der in Diemelstadt sind dabei wichtige Knotenpunkte im Fernverkehrsnetz der EnBW und vorrangig an Autobahnen gelegen.
„Bereits heute finden Kund*innen in einem Umkreis von maximal 50 Kilometern den nächsten EnBW-Schnellladestandort“, wirbt Rimpler weiter.
Mit mehr als 6.000 Schnellladepunkten betreiben die Karlsruher die größte Ladeinfrastruktur dieser Leistungsklasse in Deutschland. Bis 2030 plant das Energieunternehmen ihr Schnellladenetz bis 2030 auf insgesamt 20.000 Ladepunkte zu erweitern.