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Electra: 11.000 Ladepunkte der Spark Alliance in App integriert

Als eines der ersten Mitglieder der Spark Alliance integrieren die Franzosen alle 11.000 Ladepunkte der Allianz-Partner Ionity, Fastned, Atlante und Electra direkt in der eigenen App. Neuer Reiseplaner für automatische Ladeempfehlungen entlang der Route, nach Fahrzeugtyp, Verkehr und Batteriestand. Preise auf 0,49 €/kWh gesenkt.

Mehr drin: Electra hat die 11.000 Ladepunkte aus der Spark Alliance in seine App integriert. | Foto: Electra
Mehr drin: Electra hat die 11.000 Ladepunkte aus der Spark Alliance in seine App integriert. | Foto: Electra

Der französische Schnellladenetzbetreiber Electra hat ab sofort sämtliche Ladepunkte des gemeinsamen Schnellladenetzwerks Spark Alliance mit Fastned, Ionity und Atlante als eines der ersten Mitglieder der Allianz in seine App integriert. Damit sind über 11.000 Ladepunkte der Betreiber ansteuerbar. Neben der neuen Netzabdeckung sollen Nutzer der App von einem E-Reiseplaner profitieren, der auf Basis von Ladestand, Fahrzeugtyp, Route und Echtzeit-Verkehrsdaten automatisch die besten Ladestopps empfiehlt und bereits eine Kostenindikation für die geplanten Stopps abgibt. Durch die Integration erhielten Kunden Zugang zu Europas größtem interoperablem Schnellladenetzwerk und könnten ihren Ladevorgang ohne App-Wechsel an jeder Ladestation der Allianz starten, wirbt der Anbieter.

"Wir glauben an offene Lösungen und Kundennutzen statt Plattformdenken. Deshalb integrieren wir das gesamte Spark-Netzwerk in unsere App. Für ein nahtloses Landerlebnis ermöglichen wir es dem Kunden, die Ladevorgänge bei allen Partnern aus unserer App heraus zu starten", erklärt Paul Tonini, Country Manager von Electra Deutschland.

 

So kann man Ladestationen suchen, Ladepunkte filtern und direkt zur nächsten freien Station navigieren oder Ladevorgänge aus der App starten. Dabei gelten die Preise des Anbieters der jeweiligen Ladestation. Die durchschnittliche Ladezeit an Electra-Stationen liegt bei nur 20 Minuten – deutlich unter dem Marktschnitt, wie der Anbieter skizziert. Die Schnelllader mit bis zu 400 kW Leistung befinden sich entlang europäischer Hauptachsen, an Urlaubsrouten und intermodalen Verkehrsknoten.

"Unsere Mission ist klar: Laden soll einfach, schnell und stressfrei sein. Gerade im Sommer wollen wir zeigen, dass Elektromobilität komfortabel funktioniert", meint Alessandro Inderbitzin, General Manager für die DACH-Region bei Electra.

Insgesamt betreibt das Unternehmen inzwischen 2.600 eigene Ladepunkte in zehn Ländern und ist nach eigenen Angaben Marktführer in Frankreiche und Belgien. Durch die Spark Alliance-Integration steigt die Anzahl sofort auf über 11.000 nutzbare Stationen – mit einer Netzverfügbarkeit von über 99 Prozent. Seit dem 1. Juli gilt für das Schnellladen mit der Electra-App bundesweit zudem ein Preis von 0,49 Euro pro Kilowattstunde. Auch in Österreich und der Schweiz gelten ab Juli neue, einheitliche Preise von 0,49 €/kWh bzw. 0,49 CHF/kWh. Für Juli und August 2025 senkt der Anbieter in Italien den Preis für Ladevorgänge per App sogar auf 0,39 €/kWh – und liegt damit nach eigenen Angaben rund 50 Prozent unter dem bisherigen Standardtarif.