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Digitale Welt: Irre Zahlen und Fakten!

Es ist schon eine Weile her, dass die dm-Gruppe im Alverde-Heft vom Januar 2024 mal Daten und Fakten zum Digitalkonsum zusammentrug. Auch wenn manche Zahlen mittlerweile noch höher ausfallen dürften, sind die Ziffern immer noch beeindruckend.

Würde man alle Daten, die bis 2020 erstellt wurden, auf DVDs brennen, ergäbe das einen Turm von 2,6 Millionen Kilometer Höhe. | Grafik: KI
Würde man alle Daten, die bis 2020 erstellt wurden, auf DVDs brennen, ergäbe das einen Turm von 2,6 Millionen Kilometer Höhe. | Grafik: KI

Beginnen wir bei harmlosen Whatsapp-Nachrichten, von denen laut Netzwelt.de am Tag 100 Milliarden verschickt werden -  rund 50 pro Nutzer. Das sind ausgeschrieben 100.000.000.000 Whatsapp – mit elf (!) Nullen hinter der eins.

Die Daten der Welt hätten 2020 schon einen 2,6 Millionen Kilometer hohen DVD-Stapler ergeben

Bleiben wir gleich im Meta-Konzern: Facebook soll laut Brandwatch.com jeden Tag vier Petabyte neue Bilder, News und Videos generieren, was umgerechnet einer Datenmenge von vier Millionen Telefonbüchern der Stadt Berlin entspräche. Und bereits 2020 soll das geschätzte weltweite Datenvolumen über 50 Zettabyte entsprochen haben – das sind über 50 Billionen Gigabyte oder 50 Trillionen Bytes, ausgeschrieben: 50.000.000.000.000.000.000.000 Bytes. Gut, dass man die nicht mehr auf DVDs wegbrennen muss, der Stapel wäre nämlich laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2,6 Millionen Kilometer hoch!!!

Elf Stunden Input täglich!

Der Google-Suchindex ist dagegen „nur“ 100.000.000 Gigabyte groß. Und bescheiden sind auch die Zahlen am Arbeitsplatz: Laut Wissenschaftlern vom Global Information Industry Center der University of California erhalten wir in Form unserer digitalen Quellen (neben Handy und Rechner zählen dazu auch Print und TV) über elf Stunden Input pro Tag! Und an einem Werktag, so ermittelte man in Kalifornien, besuchen wir im Schnitt mehr als 30 Webseiten, beantworten rund 50 Textnachrichten und klicken uns durch 200 Mails.  

Kein Wunder, dass laut einer Studie der Techniker-Krankenkasse von 2021 tatsächlich 92% der 18 bis 33-Jährigen immer oder mehrmals täglich online sind. Bei 34 bis 49-jährigen waren das 79% und selbst 50 bis 65-jährige gaben an, täglich mehrmals online zu sein…

Was bedeutet das?

Bei diesen Daten- und Zahlenmengen wundert man sich nicht, dass die Burn-Out-Rate massiv steigt – oder man KI hinzuziehen muss, um ihr noch Herr zu werden. Mit dem Digitalen ist es wie mit allem: Jede Erfindung ist Segen UND Fluch zugleich. Es kommt immer auf jeden einzelnen an, was er daraus macht!