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Deutschlandnetz: Eliso eröffnet ersten HPC-Standort in Georgsmarienhütte

Der Ladehub ist der erste von insgesamt 110 Standorten, für die die Vinci-Tochter den Zuschlag in der Deutschlandnetz-Ausschreibung erhalten hat. Acht 400-kW-Ladeplätze, einer speziell für Transporter.

Stromgeber (v.l.n.r.): Josefin Link (PR-Verantwortliche eliso), Björn Lindner (Managing Director Deutschlandnetz), Johannes Brodführer (Founder and CEO von eliso), Robert Straube (CEO von eliso), Bürgermeisterin von Georgsmarienhütte Fr. Bahlo, Laura Arzt (Fachbereich Public Sector & Affairs, Toll Collect GmbH) , Amadeus Regerbis (Program Director Deutschlandnetz). | Foto: Eliso
Stromgeber (v.l.n.r.): Josefin Link (PR-Verantwortliche eliso), Björn Lindner (Managing Director Deutschlandnetz), Johannes Brodführer (Founder and CEO von eliso), Robert Straube (CEO von eliso), Bürgermeisterin von Georgsmarienhütte Fr. Bahlo, Laura Arzt (Fachbereich Public Sector & Affairs, Toll Collect GmbH) , Amadeus Regerbis (Program Director Deutschlandnetz). | Foto: Eliso

Der Ladeinfrastrukturspezialist eliso hat die ersten acht ultra-schnellen 400-kW-Ladepunkte in Georgsmarienhütte in Betrieb genommen. Als Tochter von VINCI Concessions erhielt das Unternehmen bei der Ausschreibung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) zum Deutschlandnetz den Zuschlag für drei Regionallose und übernimmt damit die Installation und den Betrieb von 824 Schnellladepunkten für Elektroautos an 110 Standorten in Nord-, Ost- und Mitteldeutschland. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen intensiv hunderte potenzielle Standorte für das Deutschlandnetz geprüft.  

„Mit der Eröffnung unseres ersten Standorts im Deutschlandnetz setzen wir ein Zeichen für die Zukunft der Elektromobilität“, sagt Robert Straube, seit 2024 zweiter Geschäftsführer von eliso. „Unser Ziel ist es, das Schnellladenetz kontinuierlich auszubauen und die Ladeinfrastruktur flächendeckend zu stärken.“

In Georgsmarienhütte, rund zehn Kilometer südlich von Osnabrück, stehen ab sofort an der Malberger Straße kurz nach Stadteinfahrt vier Hypercharger mit acht Schnellladepunkten und einer Ladeleistung von jeweils bis zu 400 kW zur Verfügung, wobei ein spezieller Ladeplatz auch für Transporter vorgesehen ist. 

„Die Eröffnung in Georgsmarienhütte ist ein greifbares Beispiel dafür, wie das Deutschlandnetz Lücken schließt – auch abseits der großen Ballungsräume. Genau solche Standorte brauchen wir, um Alltagstauglichkeit und Vertrauen in die Elektromobilität weiter zu stärken. Unser Ziel: Jederzeit und überall schnell laden", erklärte der Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).

Der neue Ladehub in Georgsmarienhütte ist bereits der zweite Schnelllade-Standort, den eliso in Niedersachsen eröffnet. Von nun an können E-Autofahrer an den verkehrsgünstig gelegenen Schnellladepunkten in der Nähe der Bundesstraße 51 komfortabel und dank 100 Prozent Ökostrom nachhaltig laden. Durch ein integriertes Display und ein Kreditkarten-Terminal ist die Bezahlung kontaktlos und bargeldlos per Kreditkarte oder per App und Ladekarte möglich. Die Umsetzung des Gesamtprojekts wird durch eine grüne Finanzierung in Höhe von 130 Millionen Euro gesichert, die VINCI Concessions speziell für das Deutschlandnetz-Projekt bereitgestellt wird. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich für VINCI Concessions auf 200 Millionen Euro.

„In Georgsmarienhütte ist heute ultraschnelles Laden möglich - ein Beispiel dafür, wie gut das Zusammenspiel von Bund, Betreiber und Leitstelle funktioniert. Der Standort belegt, wie gezielt und bedarfsgerecht Ladeinfrastruktur inzwischen geplant und realisiert wird", meint Johannes Pallasch, Leiter und Sprecher der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur in der NOW GmbH.

Auch außerhalb des Deutschlandnetzes arbeitet eliso täglich am Ausbau eines Ultra-Schnellladenetzes. Aktuell sind 80 Standorte bei eliso in der Umsetzungsplanung und es sind weitere Inbetriebnahmen in den kommenden Monaten geplant.