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Deer & Invers: E-Carsharing läuft auch im ländlichen Raum

Gleich zwei Herausforderungen nimmt der Carsharer aus Calw an: Ländlicher Raum und Elektromobilität. Damit das klappt und man künftig weiter expandieren kann, stellt man jetzt alle über 600 Fahrzeuge an 400 Standorten in Süddeutschland auf die CloudBoxx-Lösung der Siegener Spezialisten um. 

Auch im Wald auf Empfang: Die neue Lösung soll die Teil-Autos von deer überall ort- und verfügbar machen. | Foto: deer
Auch im Wald auf Empfang: Die neue Lösung soll die Teil-Autos von deer überall ort- und verfügbar machen. | Foto: deer

Die deer GmbH als nach eigenen Angaben Deutschlands größter Anbieter für E-Carsharing im ländlichen Raum hat eine Modernisierung ihrer Flotte mit der Technologie von Invers bekanntgegeben. Ein ausschlaggebendes Argument war, dass die CloudBoxx einen zuverlässigen schlüssellosen Zugang zum Auto und damit einen vollständig digitalisierten Buchungsprozess ermöglicht. So will der Anbieter die digitale Infrastruktur des Angebots und das Kundenerlebnis verbessern. Als Tochtergesellschaft der Energie Calw wolle man Mobilität neu aufstellen, nachhaltig, flexibel und regionsübergreifend gestalten. Das E-Carsharing-Angebot spielt dabei eine zentrale Rolle in der Strategie des Unternehmens, ländliche Räume durch CO₂-freie Mobilitätslösungen an den urbanen Verkehr anzubinden. Alle mehr als 600 vollelektrischen Fahrzeugen an über 400 Standorten in Süddeutschland nutzen künftig die Carsharing-Lösung von Invers.

Stationsflexibles Carsharing für flexible Fahrzeugrückgabe

Seit 2019 betreibt man Carsharing mit E-Autos und hat das Angebot kontinuierlich ausgebaut. Eine wesentliche Besonderhei ist das Konzept des stationsflexible Carsharing. Dabei sind Fahrten anders als im üblichen stationsbasierten Carsharing von A nach B über das gesamte Netz hinweg möglich. Nutzende können das Auto also an einer Station anmieten und an einer anderen wieder abgeben. Das sei ideal für Pendlerinnen und Pendler, Gemeinden und Unternehmen und man sieht darin auch einen Grund für den Erfolg des Angebots. Die Umstellung auf die neueste Telematik-Lösung wurde jetzt nötig, um Buchung, Fahrzeugzugang und Flottensteuerung effizienter und zuverlässiger zu gestalten. Mit stabiler 4G-Konnektivität garantiert die CloudBoxx zuverlässige Funkverbindungen selbst in ländlichen Regionen.

„Unsere Mission ist es, flexible und klimafreundliche Mobilitätslösungen im ländlichen Raum zu etablieren und so individuell wie ebenso ökologisch sinnvoll von A nach B zu kommen. Mit der neuen CloudBoxx können wir diesen Anspruch weiter professionalisieren mit höherer Verfügbarkeit, besserer Netzabdeckung und innovativen Funktionen für mehr Kundenzufriedenheit“, skizziert Selina Söhner, Bereichsleiterin bei deer.

Weitere wichtige Vorteile der neuen Lösung sind neue Funktionen der CloudBoxx wie die integrierte Rauch- und Schadenserkennung. So können die Mobilitätsexperten neben höherer Fahrzeugverfügbarkeit auch sicherstellen, dass die Autos technisch in bestem Zustand und sauber sind.

„Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden ein störungsfreies, einfach nutzbares und rundum sauberes Mobilitätserlebnis bieten. Für die technische Umsetzung haben wir mit Invers den besten Technologiepartner dafür gefunden“, erklärt Söhner weiter.

Darüber hinaus profitiert der E-Carsharer davon, dass sich mit der Lösung neue Fahrzeugmodelle schnell integrieren lassen – ein wichtiges Kriterium für das wachstumsorientierte Flottenmanagement. Im operativen Alltag bringt die neue Lösung außerdem den Vorteil, dass das Fachpersonal sie nach entsprechender Schulung selbst installieren kann. So kann das Team den Rollout flexibel und effizient gestalten und das künftige Flottenwachstum technisch selbständig umsetzen.

„Unser Ansatz ist, Carsharing-Unternehmen wie deer passgenau auf den Anwendungsfall des Carsharing entwickelte technische Lösungen zu bieten“, meint Bharath Devanathan, Chief Business Officer bei Invers.

Bei den Themen Carsharing im ländlichen Raum und Carsharing mit E-Autos stelle sich der Anbieter gleich zwei zusätzlichen Herausforderungen, so Devanathan. Mit aktuell rund 600 im Carsharing und 400 im Auto-Abo und auf der Grundalge einer stetig wachsenden Nachfrage will deer das Netz an E-Carsharing- und Ladeinfrastruktur-Standorten in den nächsten Monaten weiter ausbauen. Dabei spielen Partnerschaften mit Kommunen, Unternehmen, Wohnbaugesellschaften und Klimaschutzinitiativen eine zentrale Rolle. Neben dem deutschlandweiten Angebot hat das Team außerdem europäische Nachbarstaaten im Blick. Die neue Telematiklösung ist die technologische Grundlage, um diesen Wachstumspfad nachhaltig und effizient fortzusetzen, so der Anbieter.