LKW

Cargoclix: Echtzeit-Analyse im Rampen-Umfeld

Neue Funktion für das Zeitfenstermanagementsystem Slot von Cargoclix: Laufende Prozesse im Rampenumfeld sollen damit in Echtzeit analysiert und bestehende Buchungen automatisch auf besser passende Zeitfenster verschoben werden können.

Falls es einmal länger dauert: Im Slot-System von Cargoclix ist nun eine automatische Verschiebung des Zeitfensters möglich. (Symbolbild: Pixabay)
Falls es einmal länger dauert: Im Slot-System von Cargoclix ist nun eine automatische Verschiebung des Zeitfensters möglich. (Symbolbild: Pixabay)

Das Softwareunternehmen Cargoclix hat das webbasierte Zeitfenstermanagementsystem Slot um eine neue Funktion erweitert: Per „Auto Move“ soll es möglich sein, Buchungen dynamisch und automatisiert anzupassen – so auch beispielsweise bei Änderungen der geschätzten Ankunftszeit (ETA), dem Eintreffen von Lkw oder bei Statusänderungen innerhalb des Buchungsprozesses.

Flexibel auf Unvorsehbares reagieren

Ziel sei es, Leerlaufzeiten zu reduzieren sowie manuelle Planungsaufwände zu minimieren. Die Auto-Move-Funktion analysiere in Echtzeit laufende Prozesse im Rampenumfeld, bestehende Buchungen würden automatisch auf besser passende Zeitfenster verschoben, heißt es.

Neben der automatischen Slot-Neuvergabe könnten vordefinierte Ereignisse auch den Versand von E-Mail-Benachrichtigungen für den Rampenbetreiber oder das Lkw-Fahrpersonal auslösen.

„Die Auto-Move-Funktion ist ein bedeutender Schritt in Richtung eines selbstregulierenden Zeitfenstermanagements“, so Victor Meier, beratender Gesellschafter bei Cargoclix, und ergänzt: „Unser Ziel ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, die sich an unvorhersehbare Ereignisse flexibel anpasst und die Prozesse für alle Beteiligten in der Lieferkette messbar verbessert.“

Für die ganze Logistik-Kette

Man wende sich mit der neuen Funktion an unterschiedliche Logistik-Akteure: Spediteure und Logistikdienstleister sollen von kürzeren Wartezeiten sowie einer besseren Synchronisierung mit realen Ankunftszeiten profitieren.

Rampenmanager hingegen sollen dem Anbieter zufolge Ressourcen effizienter nutzen und den manuellen Koordinationsaufwand senken können.

Zudem soll Auto Move auch Vorteile für Administratoren großer Logistikstandorte bringen - durch eine Optimierung der Buchungs-Verwaltung. Darüber hinaus verbessere die erhöhte Transparenz auch die Planbarkeit für Kunden und Supply-Chain-Partner.

Konfigurationsmöglichkeiten

Die neue Funktion lasse sich über den Administrationsbereich im Modul „My Cargoclix > Timeslots“ aktivieren. Nach Freischaltung der ETA-Option seien verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten möglich – unter anderem das Festlegen von Trigger-Ereignissen, Zielrampen und Zeitintervallen für die Neuvergabe.

Das Unternehmen möchte damit eigenen Angaben gemäß komplexe logistische Prozesse intelligenter und reaktionsfähiger gestalten – und somit zu mehr Effizienz und Resilienz in der Transportlogistik beitragen.