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Bauma 2025: Effizient und sicher – RUD stellt Ladungssicherung in den Fokus

Eigenkonstruktionen bergen Risiken – RUD zeigt auf der Bauma 2025 zertifizierte Anschlagpunkte, intelligente Hebetechnik und digitale Tools für den Schwerlasttransport.

Wie Ladungssicherung richtig geht, demonstriert RUD auf der Bauma in München. (Foto: RUD)
Wie Ladungssicherung richtig geht, demonstriert RUD auf der Bauma in München. (Foto: RUD)

Die sichere Handhabung schwerer Maschinen und Bauteile stellt hohe Anforderungen an Hebe- und Zurrtechnik. RUD präsentiert auf der Bauma 2025 vom 7. bis 13. April in München innovative Lösungen für das Heben, Positionieren und Sichern von Baumaschinen. Dabei stünden Anschlag- und Zurrpunkte, Traversenlösungen sowie digitale Services im Fokus, lässt das Unternehmen im Vorfeld der Messe wissen.

Sichere Alternativen zu Eigenkonstruktionen

Bis heute setzte die Baubranche immer wieder auf improvisierte Anschlagpunkte, etwa aus Ausbrennösen gefertigte Eigenkonstruktionen, berichte RUD. Diese könnten bereits nach dem ersten Gebrauch Deformationen aufweisen und dadurch erhebliche Sicherheitsrisiken bergen.

Das Unternehmen hebt hervor, dass im Gegensatz dazu seine DGUV-zertifizierten Anschlagpunkte eine sichere und normgerechte Alternative darstellen. Mit definierten Nenntragfähigkeiten und optimierter Bauweise bieten sie laut RUD eine verlässliche Lastaufnahme auch bei beengten Platzverhältnissen. Auf der Messe verspricht RUD, den Unterschied zur „Marke Eigenbau“ anschaulich zu verdeutlichen.

ACP-Turnado: Intelligente Technik für sicheres Heben

Ein weiteres Messe-Highlight ist der Anschlagpunkt ACP-Turnado. Eine integrierte Federmechanik soll hier verhindern, dass sich der Bügel bei Querbelastung in einer ungünstigen Position verhakt. Stattdessen richtet er sich automatisch in Zugrichtung aus.

Dies soll kritische Querbelastungen sowie das ruckartige Absacken von Lasten vermeiden. Der aus hochfestem Stahl gefertigte Anschlagpunkt bietet laut Hersteller eine Traglast von bis zu 12,5 Tonnen bei einer Gewindegröße von M36 und findet auch Anwendung in der Schwerlastverzurrung.

Traversenlösungen für große Baumaschinen

Neben Anschlagpunkten präsentiert RUD Traversenlösungen für das Heben und Positionieren großer Maschinenbauteile. Durch die Integration der OX Lifting Produkte in das eigene Portfolio bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben hochflexible Modul- und Lochtraversen.

Diese seien insbesondere für asymmetrische Lasten geeignet, da sie eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sicherstellen. Die hohe Wiederverwendbarkeit der Traversen soll zudem die Wirtschaftlichkeit im Einsatz erhöhen.

Digitale Services und Beratung

Ergänzend zur Hardware stellt RUD digitale Tools für die Auswahl und Dokumentation von Hebe- und Zurrtechnik vor. Der Hersteller verweist auf seine Konfiguratoren für Anschlagmittel, mit denen sich passende Kettengehänge und Anschlagpunkte bestimmen lassen. Zudem bietet die RUD Buddytron App nach Unternehmensangaben die Möglichkeit, per NFC-Scan technische Daten und Betriebsanleitungen abzurufen.

Praxisbeispiel: Ladungssicherung auf der Bauma 2025

Im Bereich Ladungssicherung präsentiert RUD auf der Messe seine Lösungen für den Maschinentransport. Besucher können sich am Stand von Goldhofer („FN.819“) ein Praxisbeispiel ansehen: Die Verzurrung eines Kässbohrer Powerbully auf einem Tieflader mittels RUD Zurrketten. Laut Hersteller entstand diese Musterlösung im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Bauma Allianz und wurde bereits erfolgreich von einem Bau- und Logistikunternehmen übernommen.

Freigelände FN.1019/5