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Bauma 2025: Besser als erwartet

Anfangs rechnete man auch wegen der poilitisch unsteten Zeiten eher mit rund 500.000 Besuchern plusminus x – dann wurden es aber doch deutlich mehr!

Am 13.4.2025 schloss die Bauma ihre Tore - über 600.000 Besucher kamen - mehr als erwartet. | Foto: Messe München
Am 13.4.2025 schloss die Bauma ihre Tore - über 600.000 Besucher kamen - mehr als erwartet. | Foto: Messe München

Die Bauma 2025 darf wieder als Erfolg gelten. Mit rund 600.000 Besucherinnen und Besuchern aus mehr als 200 Ländern sowie 3.601 Ausstellern aus 57 Nationen zeigte sich die Bauma 2025 nach Angeben der Messe selbst als „stabiles Fundament und zukunftsweisende Plattform in unruhigen Zeiten“. Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, freute sich:

„Wir waren Gastgeber für rund 600.000 Besucherinnen und Besucher aus mehr als 200 Ländern und Regionen. Die Bauma ist der Herzschlag der Branche und hat erneut gezeigt, wie entscheidend die persönlichen Begegnungen und der Austausch für Fortschritt und den globalen Handel sind. Vom Messegelände in München geht ein starkes Signal der Zuversicht für die gesamte Branche aus.“

Deutliche Besucherzuwächse kamen laut Angaben der Messe vor allem aus Brasilien, Portugal, Rumänien, den Niederlanden, der Türkei und Spanien. Auch China soll das Top-Ergebnis der Bauma 2019 nochmal überboten haben.

Die Aussteller waren sehr zufrieden

Wir waren Sonntagnachmittag vor Ort und abermals bei Meiller-Kipper, wo uns Elisabeth Egger, zuständig für Marketing und Pressearbeit die guten Zahlen der Messe bestätigte. Eigentlich ging sie davon aus, dass sich das Besucheraufkommen ab Mittwoch – nach dem ersten Schwung der Profis und Kunden – etwas reduzieren würde, doch der Zuspruch hielt an. So stark, dass man am Samstag – dem ersten vollen „Familientag“ erneut alles Personal auch zum Aufpassen an den Ausstellungsstücken benötigte. Erst am Sonntagmittag wurde es dann etwas „luftiger“ am Stand. Und ja, man war mit der Art der Besucher hochzufrieden: Unter ihnen sehr viele Profis, konkrete Anfragen und auch einige Käufer.

Gleich ums Eck war der Stand von Faymonville, vor allem bekannt für Tieflader und Windkraftlogistik. Hie schwärmte Alexander Fickers, CEO von Faymonville, der wie Egger von Meiller sehr begeistert war:

„Was für eine unglaubliche Woche auf der Bauma in München! Unzählige inspirierende Gespräche mit Kunden und Partnern aus aller Welt haben diese Messe zu einem echten Highlight gemacht. Die bauma hat uns das einmal mehr vor Augen geführt: Innovationen entstehen dort, wo Menschen mit Visionen, Begeisterung und Tatkraft zusammenkommen.“

Das sah auch Holger Schulz, Geschäftsführer bei Zeppelin – dem Caterpillar-Vertrieb in Deutschland vor, der erklärte:

„Auf der Bauma trifft sich das Who-is-Who der deutschen, europäischen und internationalen Baubranche und Gewinnungsindustrie. Sie hat auch dieses Mal wieder ihren Leitmessecharakter unter Beweis gestellt und sich als Herzschlag der Branche bewiesen. Die sieben Messetage bedeuten für uns Adrenalin pur. Die Bauma ist für uns die beste Verkaufsplattform der Welt. Nachhaltigkeit – der nachhaltige Betrieb der Baumaschinen und der Baustellen mit den neuesten Antriebssystemen und Energiespeicherlösungen – bleibt ein ganz großes Thema. Dazu kommt der gesamte Bereich der vernetzten Baustelle rspektive der vernetzten Baumaschinen.“

Auch viele andere Aussteller waren hochzufrieden– insbesondere mit Blick auf Nachhaltigkeits- und Zukunftsthemen. Erich Sennebogen, Geschäftsinhaber von Sennebogen, betonte die Signalwirkung er Messe. Er stellte seine Produkte wieder in der „Mitte“ des Freigeländes aus und freute sich

„Die Bauma 2025 zeigte – mit Sennebogen als grünem Herz – einen starken Herzschlag der Industrie. Wir sind begeistert über die positive Stimmung in den Branchen, was in dieser Form nicht zu erwarten war. Daher kann die Bauma positiver Impulsgeber sein für eine Belebung in der Bauindustrie, aber auch den Branchen des Materialumschlags, für Deutschland aber auch international.“

Auch 2025 fand man viele Zukunftsthemen

Wolfgang Sochor, CEO von Hawe Hydraulik, sieht zudem klare technologische Trends bestätigt:

„Die Bauma 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich Trends wie CO₂-Reduktion und alternative Antriebe in der Branche etabliert haben.“

Wie man künftig baut, konnten wir unter anderem bei Liebherr bewundern. Wo Steffen Günther, Mitglied des Direktoriums der Liebherr-International AG dann erklärte:

„Auf der Bauma haben wir einige bedeutende Zukunftsthemen wie Antriebstechnologie oder Autonomie gezeigt. Die bauma ist für uns dabei weit mehr als eine Messe – sie ist die Plattform, auf der die Zukunft der Branche greifbar wird. Mein persönliches Highlight war unser bauma-Motto ‘Hands on the future’. Das ist für uns nicht nur eine Phrase, sondern eine Haltung und diese kam auch bei den Kunden gut an.“

Geschäftsplattform mit globaler Wirkung

Und Joachim Schmid, Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Baumaschinen und Baustoffanlagen, fasst die Messe wie folgt zusammen:

„Die Messe ist ein großer Erfolg und übertrifft teilweise die Geschäftserwartungen unserer Mitgliedsunternehmen. Die anstehende Regierungsbildung mit dem gerade veröffentlichten Koalitionsvertrag und den zu erwartenden Investitionspaketen gibt ebenso positive Impulse wie die Tendenz, sich stärker auf den europäischen Markt zu konzentrieren.“

 

Immer wieder bestätigt: Die hohe Besucherqualität

Nicht nur Quantität, sondern auch Qualität zählte bei den diesjährigen Messekontakten – eine Tatsache, die besonders auch von internationalen Ausstellern betont wurde. Toshiaki Ujiie, Präsident und CEO der Tadano Group, hebt die Rolle der Bauma als globale Plattform hervor:

„Die Bauma bietet die perfekte Bühne, um unsere neuesten Technologien und Lösungen einem globalen Publikum zu präsentieren. Sie ist eine unschätzbar wertvolle Veranstaltung, die uns den direkten Austausch mit unseren Kunden und Branchenexperten ermöglicht.“

Auch Dr.-Ing. Mehmet Varlik, Geschäftsführer der Schwing-Stetter Gruppe, war beeindruckt von der Resonanz am Stand:

„Die Bauma 2025 überrascht uns mit einem außergewöhnlichen, internationalen Publikumsinteresse und das ab dem ersten Messetag.“

Dem hätten wir dann nichts hinzuzufügen und freuen uns auf die Bauma 2028.

Was bedeutet das?

Die Bauma 2025 war entgegen der eher dezenten Erwartungen ein voller Erfolg. Und zeigte einmal mehr, was man mit Digitalisierung und KI sowie Elektrifizierung alles erreichen kann!