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Barrierefreies Busfahren im Fokus: Autokraft lädt zu Inklusions-Aktionstagen ein

Wie funktioniert der Einstieg in einen Linienbus mit Rollstuhl oder Rollator? Welche Hilfen bietet moderne Technik? Bei zwei Aktionstagen in Flensburg und Kiel können Besucher das selbst ausprobieren – und sich gleichzeitig zu Jobmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung informieren.

Mobilität für alle: Bei den Infotagen „Inklusion on Tour“ informiert Autokraft über Hilfen im Busverkehr und inklusive Beschäftigungsmöglichkeiten. | Foto: Jakub Pabis via Unsplash
Mobilität für alle: Bei den Infotagen „Inklusion on Tour“ informiert Autokraft über Hilfen im Busverkehr und inklusive Beschäftigungsmöglichkeiten. | Foto: Jakub Pabis via Unsplash

Autokraft veranstaltet unter dem Motto „Inklusion on Tour“ zwei Informationstage zu den Themen barrierefreie Mobilität und inklusives Arbeiten. In Zusammenarbeit mit der DB Regio AG und der Agentur für Arbeit wird an zwei Standorten in Schleswig-Holstein über Hilfsangebote für Menschen mit Behinderungen informiert.

Die Veranstaltungen finden am Donnerstag, 24. Juli 2025, von 10 bis 14 Uhr auf dem Südermarkt in Flensburg sowie am Freitag, 25. Juli 2025, ebenfalls von 10 bis 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Kiel statt.

Tom Langhauser, Gesamtschwerbehindertenvertretung DB Regio:

„Inklusion ist mehr als ein Ziel – sie ist unsere gemeinsame Mission! Nur wenn wir alle zusammenhalten und mit Herz und Engagement an einem Strang ziehen, schaffen wir ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander, in dem jede und jeder zählt.

Als Gesamtschwerbehindertenvertretung der DB Regio Schiene/Straße sind wir voller Tatendrang und bereit, diesen Weg aktiv und mutig mitzugestalten, sowohl für unsere Kolleginnen und Kollegen, als auch für unsere Kundinnen und Kunden. Wir bei DB Regio leben Inklusion – Tag für Tag, mit Leidenschaft und Überzeugung!“

Praxisnahe Einblicke in barrierefreie Mobilität

Im Mittelpunkt steht die barrierefreie Nutzung von Linienbussen. Besucher:innen erhalten die Möglichkeit, einen Linienbus unter realitätsnahen, aber ruhigen Bedingungen kennenzulernen. Geübt werden kann unter anderem das Ein- und Aussteigen mit Rollstuhl oder Rollator. Zudem werden technische Hilfsmittel wie Rampen, die Absenkautomatik sowie taktile Haltewunschtaster vorgestellt. Auch Einblicke in den Fahrerarbeitsplatz sind vorgesehen. Der Austausch mit Fahrer:innen soll dabei helfen, individuelle Fragen direkt vor Ort zu klären.

Ansprechpartner:innen zu Inklusion und Arbeit vor Ort

Neben der praktischen Erprobung stehen Expert:innen für Gespräche zur Verfügung. Vor Ort sind Schwerbehindertenvertretungen der DB Regio Bus Nord, DB Regio Bus NRW sowie der Gesamtschwerbehindertenvertretung der DB Regio AG vertreten. Darüber hinaus nehmen Nachwuchskräftekoordinator:innen sowie Arbeitsvermittler:innen der Agentur für Arbeit teil, die auf die Vermittlung von Menschen mit Behinderungen und Rehabilitanden spezialisiert sind.

Uwe Böwes, Busfahrer und Schwerbehindertenvertreter bei Autokraft:

„In meiner Funktion als Schwerbehindertenvertreter sind zwei Arbeitsbereiche besonders wichtig: Beraten und Vermitteln. Der Großteil der Behinderungen ist im Laufe des Lebens erworben. Ich schaue also mit Kolleginnen und Kollegen, die eine neue gesundheitliche Herausforderung haben, welche passgenauen Lösungen möglich sind und wie der Arbeitgeber sie unterstützen kann. Ich vermittle in Gesprächen mit Teamleitungen, helfe beim Ausfüllen von Reha-Anträgen und berate fachlich zum Thema Schwerbehinderung.“

Ziel ist es, auf niedrigschwellige Weise über individuelle berufliche Perspektiven und Unterstützungsangebote zu informieren. Autokraft stellt sich in diesem Rahmen als inklusiver Arbeitgeber vor. Die Aktionstage richten sich an interessierte Bürger:innen, Betroffene sowie Fachkräfte aus dem Bereich Arbeitsmarktintegration und Mobilität.