BALM: 12.000 Euro Bußgeld wegen Fahrtenschreiber-Manipulation
Bei einem Transport von der Türkei nach Deutschland wurde auf der A3 in der Nähe von Nürnberg bei einer BALM-Kontrolle ein Verstoß festgestellt: Der Lkw wurden den Angaben zufolge zur Begutachtung in eine Fachwerkstatt gebracht.
Dort habe sich der Verdacht der BALM-Kontrolleure, dass der Fahrtenschreiber rechtswidrig geöffnet und ein technisches Bauteil ausgetauscht worden war, bestätigt.
Das Bundesamt für Logistik und Mobilität weist darauf hin, dass durch Manipulationen am Fahrtenschreiber teils drastische Überschreitungen der Lenk- und Arbeitszeiten des Fahrpersonals verschleiert und Ruhezeiten vorgetäuscht werden.
Fahren ohne Pause
Statt der vorgeschriebenen Pausen hätten die Lkw-Fahrenden tatsächlich gearbeitet, übermüdete Lkw-Fahrende würden jedoch dem BALM zufolge ein besonders hohes Risiko für die Verkehrssicherheit darstellen.
Aus diesem Grund habe die Aufdeckung und konsequente Ahndung von Verstößen gegen die Manipulationsvorschriften für das Bundesamt weiterhin besondere Priorität. Gegen das Urteil können noch Rechtsmittel eingelegt werden, so die Angaben.