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Autonomer Linienbus von Karsan startet im Fahrgastbetrieb in Paris

Ab Herbst fährt erstmals ein autonomer Bus von Karsan im regulären Linienbetrieb durch Paris. Getestet wird das Level-4-Fahrzeug unter realen Bedingungen. Die Strecke, der Technologiepartner und der Zeitplan im Überblick.

Der autonome e-ATAK von Karsan soll ab Herbst 2025 im regulären Linienbetrieb auf der Pariser Buslinie 393 eingesetzt werden. | Foto: Karsan
Der autonome e-ATAK von Karsan soll ab Herbst 2025 im regulären Linienbetrieb auf der Pariser Buslinie 393 eingesetzt werden. | Foto: Karsan

Der türkische Nutzfahrzeughersteller Karsan wird ab September 2025 einen autonom fahrenden Linienbus in Paris in den Fahrgastbetrieb bringen. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Pariser Verkehrsunternehmen RATP (Régie Autonome des Transports Parisiens).

Einsatz auf Linie 393 unter realen Bedingungen

Zum Einsatz kommt der Karsan Autonomous e-ATAK, ein 8 Meter langer Bus mit Level-4-Autonomiefunktion. Das Fahrzeug soll auf der rund 4,5 Kilometer langen Linie 393 zwischen Sucy-Bonneuil RER und Thiais-Carrefour de la Résistance fahren. Der Betrieb erfolgt unter realen städtischen Verkehrsbedingungen.

Sechsmonatiger Pilotbetrieb geplant

Nach Abschluss der laufenden Testphase ist ein sechsmonatiger Fahrgastbetrieb vorgesehen. Die erforderlichen Prüfungen werden aktuell durch UTAC (Union Technique de l’Automobile du Motocycle et du Cycle), eine unabhängige französische Zertifizierungsstelle, durchgeführt. Der Abschluss der Tests ist für Ende August geplant.

Technologiepartner ADASTEC liefert Software

Die autonome Fahrfunktion basiert auf der Level-4-Software des Technologiepartners ADASTEC. Der Autonomous e-ATAK befindet sich bereits seit 2022 in verschiedenen europäischen Ländern im Einsatz. Karsan bietet neben autonomen auch batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge an.

Beitrag zur europäischen Mobilitätswende

Mit dem Projekt in Paris erweitert Karsan seine Aktivitäten im Bereich autonomer Mobilitätslösungen in Europa. Die Zusammenarbeit mit RATP gilt als weiterer Schritt zur Integration autonomer Fahrzeuge in den regulären ÖPNV.