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Daimler Buses weiter auf Wachstumskurs

Alle Kennzahlen liegen im 2. Quartal sowie im ersten Halbjahr 2025 im Plus.

Das Busgeschäft performt im Gesamtkonzern von Daimler Truck im Moment am besten. (Foto: Daimler Truck AG)

Mit überzeugenden Zahlen konnte Daimler Buses den guten Jahresstart nun auch im zweiten Quartal 2025 bestätigen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Fahrzeugabsatz um rund 5 % von 6.674 auf 7.027 Einheiten an. Der Umsatz legte sogar um ca. 16 % von 1,26 auf 1,47 Mrd. Euro zu. Übertroffen wurde dieser Zuwachs vom Gewinn, der ein Plus von 27 % verzeichnete bei einem bereinigten EBIT von 147 Mio. Euro (2. Quartal 2024: 116 Mio. Euro). Die Umsatzrendite erreichte damit erstmals seit längerer Zeit wieder einen zweistelligen Bereich mit genau 10 % (9,2 %).

Starkes Halbjahr

Ähnlich sieht das Bild für das gesamte erste Halbjahr von Daimler Buses aus. Der Absatz rangiert bei 13.233 Bussen und Fahrgestellen, ein Plus von rund 8 % zum Vorjahreszeitraum (12.270). Das Umsatzplus betrug 15 % auf 2,80 Mrd. Euro (2,43 Mrd. Euro). Das bereinigte EBIT zeigt dabei einen satten Sprung um 56 % auf 273 Mio. Euro (175 Mio. Euro), während die Umsatzrendite von 7,2 auf 9,7 % zulegte.

Gesamtkonzern im Minus

Weniger überzeugend präsentieren sich die Zahlen des Gesamtkonzerns Daimler Truck. Der Absatz sank im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 5 % von 112.195 auf 106.715 Fahrzeuge. Auch beim Umsatz steht ein Minus, nämlich um 6 % von 12,50 auf 11,77 Mrd. Euro. Der Gewinn schrumpfte um 4 % von 1,17 auf 1,12 Mrd. Euro, während die Umsatzrendite mit 9,3 % unverändert blieb. Ähnlich die Bestandsaufnahme für das erste Halbjahr. Absatz (206.527) und Umsatz (23,33 Mrd. Euro) liegen mit jeweils 7 % im Minus, während der Gewinn um rund 4 % auf 2,28 Mrd. Euro zurückging. Lediglich die Umsatzrendite legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (9,3 %) leicht auf 9,4 % zu.

Wenig Hoffnung auf kurzfristige Verbesserungen macht der Auftragseingang. Er sank gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 um ca. 4 % von 198.376 auf 191.392 Einheiten. Vor allem das Nordamerikageschäft des Stuttgarter Konzerns erweist sich derzeit als schwach. Aber auch Mercedes-Benz Trucks musste seit Jahresbeginn Einbußen hinnehmen im Bereich von 10 % bei den wichtigsten Kennzahlen.