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Wrightbus treibt Dekarbonisierung mit deutschen Verkehrsunternehmen voran

Wasserstoff- und E-Busse, neue Modelle und Infrastruktur: In Brühl diskutierten zwölf deutsche Verkehrsunternehmen mit Wrightbus über konkrete Schritte zur emissionsfreien Mobilität im ÖPNV – inklusive umfassender Systemlösungen und wachsendem Servicenetz in Europa.

Teilnehmende Fachvertreter informierten sich im Servicezentrum Brühl über aktuelle Fahrzeugtechnologien und Infrastrukturangebote für den emissionsfreien Busbetrieb. | Foto: Wrightbus

Im nordrhein-westfälischen Brühl fand kürzlich ein Treffen zwischen dem britischen Bushersteller Wrightbus und zwölf deutschen Verkehrsunternehmen statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im AllServiceOne-Servicezentrum standen Strategien zur Dekarbonisierung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Teilnehmer tauschten sich über emissionsfreie Busflotten und die dazugehörige Energieinfrastruktur aus.

Vertreter von zwölf Verkehrsunternehmen vor Ort

Rund 30 Fachvertreter nahmen an dem Treffen teil, darunter Repräsentanten der Unternehmen moBiel GmbH, Bogestra AG, SWB Bus und Bahn, Duisburger Verkehrsgesellschaft, Ruhrbahn, Verkehrsbetriebe Hamm, Vestische Straßenbahnen GmbH, Kölner Verkehrsbetriebe AG, STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH, NEW Mönchengladbach GmbH, HEAG mobilo AG sowie der Bremer Straßenbahn AG. Gemeinsam betreiben diese Betriebe rund 2.700 Busse im Linienverkehr. Eine Umstellung dieser Flotten auf emissionsfreie Antriebe würde erheblich zur CO₂-Reduktion im urbanen Raum beitragen.

Fahrzeugpräsentation und technische Einblicke

Wrightbus stellte während der Veranstaltung verschiedene emissionsfreie Fahrzeugmodelle vor. Dazu gehörten der wasserstoffbetriebene Hydroliner sowie der batterieelektrische Electroliner. Ergänzt wurde die Präsentation durch die neuen BEV-Modelle RB6 und RB9 der Marke Rightech, die zu Beginn des Jahres eingeführt wurden.

Servicezentrum als Bestandteil europäischer Infrastrukturstrategie

Die Veranstaltung fand im neu eröffneten AllServiceOne-Servicezentrum in Brühl statt. Das Zentrum ist auf Wartung und Instandhaltung von Bussen verschiedener Hersteller spezialisiert und verfügt über ein eigenes Ersatzteillager. Es bildet den ersten Baustein eines geplanten Servicenetzwerks auf dem europäischen Festland, das nach dem Vorbild des bestehenden Netzes im Vereinigten Königreich aufgebaut wird.

Wasserstoffbusse in Deutschland im Ausbau

Wrightbus betreibt derzeit etwa 50 wasserstoffbetriebene Busse in Deutschland. Bis Ende 2025 soll dieser Bestand auf rund 130 Fahrzeuge anwachsen. Das Unternehmen sieht in Deutschland einen wichtigen Markt im Rahmen seiner europäischen Expansionsstrategie.

Kooperation mit Ryze Power Germany

Neben Wrightbus war auch Ryze Power Germany, ein Anbieter emissionsfreier Energielösungen aus der HydraB-Gruppe, an der Veranstaltung beteiligt. Das Unternehmen stellte integrierte Konzepte vor, die von der Ladeinfrastruktur und Wasserstoffversorgung über die Fahrzeugbereitstellung bis hin zum After-Sales-Support reichen. Ziel ist die Bereitstellung kompletter Systemlösungen für Verkehrsunternehmen, die ihre Flotten auf emissionsfreie Technologien umstellen wollen.

Leander Hoffmann, Geschäftsführer von Ryze Power Germany, erklärte:

„Es war äußerst wertvoll, direkt mit den Betreibern über die Herausforderungen auf dem Weg zur Dekarbonisierung zu sprechen. Ryze unterstützt bereits erfolgreich zahlreiche Unternehmen in Deutschland mit maßgeschneiderten Lösungen. Wir freuen uns darauf, unser Netzwerk europaweit auszubauen und die öffentliche Mobilität gemeinsam klimaneutral zu gestalten.“