VM-Umfrage: Mehrheit will Tempo 30 nur in bestimmten Zonen
Es ist seit Jahren ein Streitpunkt zwischen Verkehrsministerium und Kommunen: Letztere hätten gerne mehr Spielraum für flächendeckende Einführung von Tempo 30 wie es große Kommunen wie Paris auf fast allen Straßen, Amsterdam auf 80 Prozent der Stadtstraßen oder zahlreiche Städte in Spanien generell in Ortschaften bei einspurigen Straßen verfügt haben. Doch auch der neue Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) setzt die Linie der Vorgänger im Amt fort und macht keine Anstalten, weder beim Tempolimit auf der Autobahn noch in den Städten. Für letzteres gibt es immerhin mit der jüngsten StVO-Reform mehr Möglichkeiten, im gegebenen Rahmen. Auf unsere Frage: "Was halten Sie von Tempo 30 in der Stadt?" sprach sich eine Mehrheit von 54 Prozent dagegen aus und befürwortet: "Nur in Wohngebieten oder vor Schulen, auf Hauptverkehrsachsen weiter Tempo 50.
Klar dafür stimmten ein knappes Drittel mit 28 Prozent, die meinten das sei "gut für Sicherheit, Anwohner und Umwelt, sollte generelles City-Limit sein.". Grundsätzlich ablehnende Haltung nehmen 18 Prozent der Teilnehmenden ein und meinen "Tempo 30 innerorts lehne ich ab, sonst kommt man gar nicht mehr vorwärts." Insgesamt verzeichneten wir erneut eine hohe Beteiligung mit 168 Stimmen.