Foodora: Neue Lieferlösungen per Roboter und Drohne
Der Lebensmittellieferdienst foodora hat sich mehr Verkehrssicherheit auf die Fahnen geschrieben und startet mit „foodora on track“ ein Programm mit Maßnahmen, um zu sichereren Straßen und intelligenterer urbaner Mobilität beizutragen. Damit will man zugleich das Engagement für verantwortungsvolle sowie innovative Lieferpraktiken unterstreichen. Das Konzept umfasst Initiativen zur Befähigung der Fahrer*innen zur Einhaltung von Verkehrsregeln, Kooperationen mit Verbänden und lokalen Behörden zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Erprobung innovativer Liefermethoden.
Allem voran will das Unternehmen das Sicherheitsbewusstsein seiner Fahrer*innen im Straßenverkehr stärken. Dazu gehören etwa Verkehrssicherheits-Schulungen mit Videos, Quizzen oder praktischen Tipps, aber auch die Kommunikation mit Fahrer*innen. So sorgen etwa Push-Benachrichtigungen über Verkehrssicherheit und wetterbedingte Echtzeitwarnungen für Echtzeitinformation. In Sachen Schutzausrüstung haben die Fahrerinnen und Fahrer die Möglichkeit, Sicherheitsausrüstung wie Helme und Jacken zu erhalten. Zudem wolle man zu regelmäßigen Pausen ermutigen, um Aufmerksamkeit und Konzentration zu fördern, heißt es. Eine Führerscheinprüfung bei motorisierten Fahrer*innen ist ebenso selbstverständlich. Mittels der eigenen App will der Anbieter zudem die Navigation erleichtern und so den Stress reduzieren. Man kann aber auch eine bevorzugte Drittanbieter-Navigationsapp nutzen.
Drohnen und Roboter im Lieferdienst in Schweden
Ergänzend erprobt man innovative Lieferlösungen. So sind seit dem 14. Februar 2025 Drohnen offiziell in Värmdö und Gustavsberg (Schweden) im Einsatz – in Kooperation mit Tele2 (Netzabdeckung), Aviant (Drohnen-Technologie) und Bastard Burgers (Restaurantpartner). Tests fanden auch in Finnland und Norwegen statt. Darüber hinaus testet man Bodenroboter: In Schweden startete am 13. März 2025 ein neuer Lieferdienst den Service mit autonomen Robotern in drei seiner Märkte in Stockholm – in Kooperation mit Starship Technologies.
Zudem sucht man den Kontakt zu Fahrrad-Communities & NGOs. So kooperiert der Anbieter etwa mit dem Norwegischen Fahrradverband, dem Ungarischen Fahrradclub, Radvokaten in Österreich oder den Veranstaltern des Prague Bike Fest in Tschechien – mit Fokus auf Aufklärungsarbeit, Schulungen und Sicherheitskampagnen für sicherere Straßen. Zum Programm zählt auch der Wissenstransfer und Trainings mit der Polizei in Österreich und Ungarn, der NGO Safe Traffic in Norwegen sowie BKK in Budapest, um Regelungen zu verbessern und den Stadtverkehr effizienter zu gestalten. In Städten wie Turku (Finnland) arbeitet man mit den Kommunen zusammen, um Infrastrukturprojekte wie Lieferparkplätze zu entwickeln. In Ungarn unterstützt der Lieferdienst schulische Verkehrssicherheitskampagnen und spendet in Zusammenarbeit mit dem MKK Helme an Kinder. Schließlich adressiert man auch die Probleme von Restaurants und Einzelhandel, etwa durch Zusammenarbeit bei der Festlegung von Lieferparkplätzen und klaren Abholprotokollen, hier etwa mit Gastronomiebetrieben in Norwegen und Tschechien.