PKW

Uta Edenred: 360°-Ladelösung jetzt auch für E-Lkw

Nach dem Start für leichte Fahrzeuge bietet der Tankkartenspezialist die Elektromobilitäts-Lösung eCharge nun auch für elektrische Lkw und Transporter an – startend in Deutschland.

Auf das Pkw-Segment folgt nun der Service für die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge. (Foto: Uta Edenred)

Uta Edenred hat die eCharge-Lösung auf elektrische Lkw- sowie Transporterflotten erweitert. Bisher konnten Kunden im Pkw-Segment die Ladelösung für öffentliches Laden, Laden auf dem Firmengelände und am Wohnsitz von Dienstwagenfahrern nutzen. Nun stehe das Full Service-Angebot auch Unternehmen in Deutschland mit elektrisch betriebenen schweren Nutzfahrzeugen zur Verfügung.

Rund 300 Lkw-kompatible Ladestationen seien den Angaben zufolge für Uta-Kunden im Bereich Public Charging für schwere Nutzfahrzeuge in Europa verfügbar, darunter auch die Stationen des Milence-Schnellladenetzes.

Öffentliches Laden

Das öffentliche Lkw-Ladenetz des Anbieters werde bereits von Daimler Truck genutzt, E-Lkw von Mercedes-Benz Trucks erhalten mit der Mercedes ServiceCard-Ladekarte Zugang zu den Ladestationen mit Uta-Akzeptanz in Europa.

Zudem hätten Transport- und Logistikunternehmen mit dem eCharge-Angebot die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge über Nacht oder während Verlade-/Standzeiten zu laden („Depot Charging“).

Depot Charging

Das Leistungsangebot für das Depot Charging reicht den Angaben zufolge von der detaillierten Bedarfsanalyse, der Planung und Realisierung der passenden AC- oder DC-Ladeinfrastruktur über den technischen Betrieb und Schulungen bis zum Lademanagement und der Abwicklung der Ladevorgänge.

Semi-Public- und Workplace Charging

Die Lösung soll es darüber hinaus den Unternehmen ermöglichen, ihre Ladeinfrastruktur für die kostenpflichtige Nutzung durch Dritte freizugeben („Semi-Public Charging“). Außerdem sei es mit UTA eCharge möglich, sowohl Mitarbeitern als auch Kunden das Laden von Elektro-Fahrzeugen auf dem Firmenparkplatz anzubieten („Workplace Charging“).

Und für den Fall, dass E-Dienstfahrzeuge am Wohnsitz von Mitarbeitern geladen werden sollen, stünden Wallboxen und die erforderliche Abwicklungs- und Rückerstattungslösung über Uta Edenred bereit.

Fachpartner-Netzwerk

Als Installationspartner fungieren aktuell die Ladeinfrastrukturprojektierer GP Joule Connect und die VSB Gruppe – doch es sollen weitere folgen, heißt es.

Im Falle von Home-, Workplace- und Depot-Charging erfolge die Abwicklung der Ladevorgänge und das Lademanagement mit der Softwareplattform von Spirii. Der Anbieter von Lade- und „Software-as-a-Service“-Lösungen steht unter einer Mehrheitsbeteiligung der Edenred Gruppe.

„Es ist unser Anspruch, mit der Ladelösung UTA eCharge unseren Kunden mit Fahrzeugen aller Klassen das Laden in einem großen öffentlichen Netz, auf dem Firmengelände und auch am Wohnsitz von Dienstwagenfahrern zu ermöglichen“, sagt Pierre Jalady, General Manager Edenred Mobility Emea und CEO von Uta Edenred. Er ergänzt: „Nach dem Start von UTA eCharge als 360°-Lösung für das Pkw-Segment haben wir nun auch für schwere Nutzfahrzeuge ein Rund-um-Angebot für die Elektrifizierung zu bieten. So stehen wir allen Kundengruppen als verlässlicher Partner für die elektrische Transformation zur Verfügung.“

Eine Karte für Laden, Kraftstoff, Maut und Services

Die Uta eCard sei eine Karte für alle Ladeszenarien und biete auch Zugang zum Uta-Kraftstoffnetz, könne europäische Mauten abwickeln und den Zugriff auf weitere fahrzeugbezogene Leistungen im Akzeptanznetz gewähren – so zum Beispiel auf Werkstatt- und Pannenservices, Reinigung oder Reifenservices und Parkplatzbuchungen.