Buona Pasqua: Alfa Romeo feiert den 100.000 Tonale
Einst wurde das Werk nur für ihn gebaut: Den Alfa Sud! Dessen Produktion wurde laut Wikipedia-Eintrag im Juni 1983 nach 906.824 Exemplaren eingestellt, dazu kamen 5.899 Giardinettas mit 5899 Stück. Und: 121.434 Alfa Romeo Sprint Coupés auf Alfa Sud Basis.
Pomigliano d'Arco ist DAS Alfa-Romeo-Werk im Stellantis-Konzern
Wenn man so will, IST Pomigliano d'Arco in der Region Neapel DAS (letzte echte reine) Alfa Romeo-Werk und dort lief jetzt der 100.000ste Alfa Romeo Tonale vom Band. Dieser Meilenstein in der Produktion des kompakten Premium-SUV bestätigt den Erfolg des globalen Modells, das für Alfa Romeo den Einstieg in die Ära der elektrifizierten Antriebe markierte.
Der Alfa Romeo Tonale wird im Werk „Gianbattista Vico“ in Pomigliano d'Arco gefertigt, heute laut Pressemitteilung einem der fortschrittlichsten Produktionsstandorte der Stellantis Gruppe. Die 1968 von Alfa Romeo geplante und 1972 in Betrieb genommene Fabrik hat bis heute rund fünf Millionen Fahrzeuge produziert und zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. Darunter ist auch der „Automotive Lean Production Award“ für das beste Werk in Europa.
1972 startete man mit dem Alfa Sud, seitdem wurde immer modernisiert
Im Jahr 2021 wurde das Werk umfassend modernisiert, um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. So werden in Pomigliano d'Arco heute unter anderem Fahrzeuge mit innovativen elektrifizierten Antrieben gefertigt. Auch in die Ausbildung des Personals und in die Umweltfreundlichkeit der Produktion hat Stellantis stark investiert.
Was bedeutet das?
Nur für Nostalgiker und echte Alfisti dürfte es von Bedeutung sein, wo Alfa Romeos gebaut werden. Wer einen echten Alfa-Alfa fahren möchte, greift deshalb im Idealfall zum Tonale. So lange es das Werk noch gibt, denn: Giulia und Stelvio kommen aus dem Ex-Fiat-126-Bambino-werk Cassino und der Junior aus dem polnischen Tychy, wo später ebenfalls der 126 Bambino gebaut wurde. Die Nachfolger von Giulia und Stelvio dürften dann aus Ungarn kommen. Die Zukunft von Pomigliano d'Arco könnte somit ein bisschen am seidenen Faden hängen.