PKW

VW: Das wird der ID.1

Auf Linked in hat VW jetzt Skizzen des künftigen ID.1 nachgeschoben: Am 5.3.2025 wird er in Düsseldorf offiziell vorgestellt.

VW hat erste Skizzen des neuen Einstiegsmodells gezeigt. Es soll ab 2027 auf den Markt kommen. | Skizze: Volkswagen

Jens Katemann und Stefan Voswinkel, die Kommunikationschefs der Marke Volkswagen, kündigten in ihren Linkedin-Posts den „ID.EVERY1“ an. Ob sich das auf „jeden Kunden“ oder einen täglichen Einsatz überall bezieht, wird man am 5.3.2025 wissen.

Von der Front gibt es bereits ein Foto – da erinnert der ID.1 in seiner unaufgeregten Art spontan ein bisschen an den ersten Passat. Zuletzt hat VW auf der Plattform Linkedin zwei weitere Skizzen nachgeschossen, an denen man genau ablesen kann, wie das reale Modell aussehen wird. Man erklärte dazu vollmundig:

„Kühnes Selbstbewusstsein trifft auf zeitlose Schlichtheit! Mit seinem kompakten und dennoch geräumigen Design verbindet unser neues Einstiegs-Elektroauto mühelos Funktionalität und Stil.“

Kleiner hatten sie es dann nicht bei ihrem künftig kleinsten Modell, das man weiter lobte:

„Von der charismatischen Front bis zum lächelnden Heck ist jedes Detail darauf ausgerichtet, eine freudige Verbindung zu schaffen.“

Bei der Premiere in Düsseldorf handelt es sich dann weiterhin um ein Showcar, doch das Serienmodell wird von dem nicht so weit weg sein. Der Preis wird auf „rund“ 20.000 Euro taxiert. Folgt man Skodas Ankündigungen beim Elroq, könnten das auch 20.990 Euro werden…man spricht auch explizit nicht von einem Preis von „unter 20.000 Euro“.

„Every“ ist ein wichtiger Hinweis, auch hier ein vollwertiges Auto anbieten zu wollen

Interessant: Optisch hebt sich der ID.1 deutlich vom Showcar ID.2 all ab, wirkt auf den ersten Blick genauso groß. Mna sieht aber schon, wo VW versucht, zu sparen: Die Bleche sind einfacher zu pressen und als Heckklappe dient die Scheibe. Am wichtigsten ist ein günstiger Akku – wobei sich VW hier nicht auf eine so kleine Version wie Dacia beim Spring einlassen dürfte. Weshalb wir mindestens 30 bis 35 kWh in der Basis erwarten. Und auch eine Schnelllademöglichkeit wird VW seinem kleinsten mitgeben – weshalb man auch nicht von einem Preis von „unter 20.000 Euro“ spricht.

Hintergrund: Der Dacia Spring ist mit seiner Reichweite von keinen 200 Kilometern im Winter kein Auto für „jeden“ Einsatz – Langstrecken werden so nämlich zum Horror und auch der Basis-Renault 5 ohne DC-Lademöglichkeit kommt beim Einsatz „every day, route“ ins Straucheln.

Und der Zeitplan? Während der ID.2 mit seinen Cupra- und Skoda-Derivaten noch Ende 2025 final gezeigt und spätestens Anfang 2026 in Spanien in Produktion gehen dürfte, soll die Weltpremiere der Serienversion des künftig kleinsten VW erst 2027 erfolgen – wofür sich die nächste IAA anböte. Die Produktion wird definitiv nicht in Deutschland stattfinden, sondern in einem Land, wo die Löhne und Nebenkosten massiv niedriger ausfallen.

Was bedeutet das?

Klein, kleiner, am Kleinsten: Während der ID.2 eher in der Vier-Meter-Klasse gegen R5 und Grande Panda antritt, dürfte der ID.1 als wahrer Up-Nachfolger deutlich unter vier Meter messen und böte das Potenzial, in einer nackten Basis zumindest zeitweise auch mal für einen Aktionspreis von 19.990 Euro angeboten zu werden.