Söder besucht Daimler Buses in Neu-Ulm
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat den Produktionsstandort von Daimler Buses in Neu-Ulm besucht. Im Zentrum des Besuchs stand der Mercedes-Benz eIntouro – ein seriennaher Prototyp des ersten batterieelektrischen Überlandbusses des Herstellers. Das von Daimler Buses in Neu-Ulm entwickelte Fahrzeug wird ab 2026 auf den Markt kommen. Im Rahmen des Besuchs hat Söder an einer exklusiven Probefahrt auf öffentlichen Straßen teilgenommen und sich detailliert über die technischen Merkmale sowie die Leistungsfähigkeit des eIntouro informiert. Anschließend hat er die Produktion am Standort besichtigt und sich einen umfassenden Eindruck von den Fertigungsprozessen moderner Omnibusse verschafft.
3.800 Beschäftigte
Das Werk Neu-Ulm ist das Kompetenzzentrum für Reisebusse aller Antriebsarten. Der Standort hat rund 3.800 Beschäftigte in zentralen Funktionen, in der Entwicklung und in der Omnibusfertigung. Im Werk findet die Montage von Mercedes-Benz- und Setra-Reisebussen statt. In der eigenen Sitzfertigung entstehen zudem Überland- und Reisebussitze für beide Marken, was ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal des Standorts darstellt.
Über den Mercedes-Benz eIntouro
Der neue Mercedes-Benz eIntouro ist der erste batterieelektrische Überlandbus von Daimler Buses und soll eine Reichweite von bis zu 500 km bei idealen Bedingungen besitzen. Zwei Batteriepakete mit insgesamt bis zu 414 kWh Kapazität und Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) sollen für hohe Effizienz und lange Lebensdauer sorgen. Der eIntouro ist in zwei Längen (12,18 m und 13,09 m) erhältlich und bietet Platz für bis zu 63 Fahrgäste. Seine Weltpremiere feiert der eIntouro 2025 auf der Busworld Europe und ist seit dem ersten Quartal 2025 bestellbar.