ADAC: Notfallpass wird ausgebaut
Im 2024 eingeführten ADAC Notfallpass können Mitglieder sowie Nicht-Mitglieder ab 16 Jahren kostenlos wichtige Gesundheitsdaten digital hinterlegen, beispielsweise persönliche Daten, wie Name, Geburtsdatum und Notfallkontakte sowie medizinische Angaben zu Vorerkrankungen, Allergien, Medikamenten, einer Schwangerschaft und Implantaten wie einem Herzschrittmacher.
Zudem können Angaben zu Vorsorgevollmachten, einem vorhandenen Organspendeausweis oder der Patientenverfügung hinterlegt werden.
Zeitersparnis im Notfall
Doch wie funktioniert das Ganze genau? Besagte Daten werden laut ADAC im QR-Code auf dem Notfallpass in der Wallet des Smartphones gespeichert.
Im Notfall können dann Rettungskräfte den QR-Code scannen, mit ihrem Einsatztablet die Daten auslesen und direkt in ihre Software übertragen – und sie gegebenenfalls auch direkt an das Krankenhaus übermitteln. Der QR-Code ist verschlüsselt, sodass sensible auch bei Verlust des Smartphones Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt bleiben sollen.
Auch auf Englisch
Nun kamen weitere Funktionen hinzu: Die hinterlegten Notfalldaten lassen sich per Klick ebenfalls auf Englisch anzeigen – für eine erleichterte Kommunikation mit Rettungskräften und Ärzten im Falle einer medizinischen Notsituation im Ausland.
Diese Funktion stehe nach dem Login im "Mein ADAC"-Portal zur Verfügung. Geplant sei zudem eine Übersetzung in weitere Sprachen.
Übersetzungs-Funktion
Seit Kurzem sei es außerdem möglich, dass nicht-deutschsprachige Bundesbürger die Daten auch auf Englisch anlegen und diese dann für den Rettungsdienst auf Deutsch übersetzt werden.