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Spanien: DKV Mobility erweitert Tankstellennetz

Für besser Versorgungssicherheit auf der iberischen Halbinsel: DKV Mobility hat sein Akzeptanznetz in Spanien deutlich ausgebaut. Transportunternehmen im internationalen Fernverkehr profitieren von mehr Flexibilität bei der Routenplanung – und weniger Leerfahrten zu Tankstellen.

DKV Mobility erweitert Akzeptanznetz in Spanien mit Shell (Foto: Disa)

Transportunternehmen, die regelmäßig auf der iberischen Halbinsel unterwegs sind, können mit ihrer DKV Card künftig an deutlich mehr Tankstellen in Spanien bezahlen. Wie das Unternehmen mitteilt, umfasst das spanische Akzeptanznetz zukünftig rund 6.000 Tankstellen. Neu hinzugekommen sind mehr als 320 Stationen der Marke Shell. Die Vereinbarung zur Integration wurde mit der Grupo Disa getroffen, die in Spanien als Lizenznehmerin der Marke Shell auftritt.

Unternehmensangaben zufolge betrifft die Erweiterung über 270 Stationen auf dem spanischen Festland und den Balearen. Zusätzlich wurden etwa 50 weitere Shell-Stationen aufgenommen, die über unabhängige Lizenznehmer betrieben werden. Weitere Anbindungen seien in Vorbereitung. Auch diese Stationen akzeptieren künftig die DKV Card. Neben konventionellen und alternativen Kraftstoffen stehen an den neu integrierten Shell-Stationen auch weitere Dienstleistungen wie Fahrzeugwäschen zur Verfügung.

Sven Mehringer, Geschäftsführer Energy & Vehicle Services bei DKV Mobility, sieht in der Netzwerkerweiterung einen wichtigen Schritt in der regionalen Wachstumsstrategie:

„Die Integration des Shell-Netzwerks ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie auf der Iberischen Halbinsel. Wir bauen unser Angebot in der Region kontinuierlich aus und bieten unseren Kunden dadurch noch mehr Flexibilität und Versorgungssicherheit.“

Für Manager in Güterverkehrsunternehmen mit Spanienverkehren dürfte insbesondere die bessere Flächenabdeckung zählen. Wer seine Routen entlang der iberischen Nord-Süd- oder Ost-West-Achse plant, kann künftig auf eine höhere Versorgungssicherheit setzen – ein nicht zu unterschätzender Faktor angesichts des steigenden Wettbewerbs- und Kostendrucks im internationalen Straßengüterverkehr. Auch Leerfahrten zu weit entfernten Tankstellen lassen sich damit reduzieren, was Zeit spart und operative Abläufe stabilisiert.

Mit der jüngsten Erweiterung bietet DKV Mobility nach eigenen Angaben Zugang zum größten energieunabhängigen Akzeptanznetz Europas. Dazu zählen rund 70.000 Tankstellen für konventionelle Kraftstoffe, 938.000 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sowie 24.000 Tankstellen für alternative Kraftstoffe. In Spanien allein beläuft sich die Zahl auf etwa 6.000 Tankstellen, rund 22.000 Ladepunkte und rund 1.200 Stationen für alternative Kraftstoffe.