BPEX: Beitritt zum Deutschen Verkehrssicherheitsrat
Als DVR-Mitglied will sich der BPEX nach eigenen Angaben künftig stärker in Initiativen wie der „Vision Zero“ einbringen und möchte die öffentliche Wahrnehmung für die besonderen Anforderungen der Paketzustellung schärfen. Denn Rücksichtnahme im Straßenverkehr sei eine gemeinsame Aufgabe.
Das gelte auch gegenüber Zustellerinnen und Zustellern, die bei Wind und Wetter im öffentlichen Raum unterwegs seien. BPEX-Vorsitzender Marten Bosselmann:
„Unsere Zustellerinnen und Zusteller leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung. Sie bewegen sich im dichten Stadtverkehr und häufig unter schwierigen Bedingungen. Vielen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern fehlt noch das Bewusstsein, dass Zustellerinnen und Zusteller nicht nur fahren, sondern im öffentlichen Verkehrsraum arbeiten. Umso wichtiger sind sichere Arbeitsbereiche wie ausgewiesene Ladebereiche. Wir setzen uns dafür ein, diese Realitäten stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Sicherheit sowie die Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu verbessern.“
Man wolle die Erfahrungen der Mitgliedsunternehmen aus der Zustellpraxis in die Arbeit des DVR einbringen und gemeinsam mit anderen Akteuren Aufklärungsarbeit für mehr Verkehrssicherheit im urbanen Raum leisten. DVR-Präsident Manfred Wirsch:
„Wir freuen uns sehr, dass sich der BPEX fortan beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat für mehr Sicherheit auf unseren Straßen mit seiner Expertise einbringen wird. Paket- und Expressdienstleister tragen heute wesentlich zum Funktionieren des gesellschaftlichen Lebens bei. Wir alle ordern online verschiedenste Waren und wollen diese zeitnah zugestellt bekommen. Gleichzeitig fehlt es uns manchmal jedoch an Geduld, Verständnis und Respekt gegenüber den Zustellerinnen und Zustellern. Neben Anpassungen in der innerstädtischen Infrastruktur geht es um ein wertschätzendes Miteinander im Straßenverkehr. Daran wollen wir nun gemeinsam intensiv arbeiten.“