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Bauma 2025: ES-GE setzt auf Flexibilität im Schwerlastverkehr

Individuelle Fahrzeuglösungen und konkreter Bedarf prägten den Messeauftritt der ES-GE Nutzfahrzeuge in München.

Das Produktportfolio im Ganzen, Innovationen im Speziellen sowie Dienstleistungen im Schwerlastbereich standen bei ES-GE im Zentrum des Messestandes. (Foto: ES-GE)

Über eine gute Besucher-Resonanz freute sich die ES-GE Nutzfahrzeuge aus Essen an ihrem Messestand auf der Bauma in München. Zahlreiche Entscheider aus dem In- und Ausland hätten die Gelegenheit genutzt, sich über Fahrzeuglösungen und Dienstleistungen für den Schwerlastverkehr zu informieren, heißt es in einer Pressemeldung. Besonders gefragt waren demnach individuelle Konzepte, die sich flexibel in komplexe Logistikprozesse einfügen lassen.

Den Angaben zufolge verliefen die Messetage intensiv. Das Team sei im Dauereinsatz gewesen, um konkrete Anfragen und Projektideen mit Interessenten zu besprechen. Markus Hurdelhey von der ES-GE erklärte dazu:

„Intensive Gespräche, konkrete Projektanfragen und viele neue Kontakte bestätigen, dass die Bauma für uns wichtige Plattform für die Präsentation leistungsfähiger und zukunftsorientierter Transporttechnik ist.“

Positiv hob er die große Zahl internationaler Gespräche hervor, die zeige, dass sich das Unternehmen auch über die Landesgrenzen hinaus etabliert habe.

Ein zentrales Thema vieler Gespräche war laut ES-GE die steigende Nachfrage nach flexiblen und gleichzeitig effizienten Fahrzeuglösungen für den Schwertransport. Neben Technikdetails spielten auch Finanzierungsmodelle wie Miete oder Mietkauf eine Rolle.

„Gerade in Zeiten steigender logistischer Komplexität sind es nicht nur die Fahrzeuglösungen, sondern auch Miet- und Mietkaufoptionen, die den entscheidenden Mehrwert bieten können“, so Hurdelhey weiter.

Auf konkrete Bedarfe vorbereitet

Dem Vernehmen nach kamen viele Messebesucher mit einem konkreten Transportbedarf auf den Stand der ES-GE. Profitieren konnten sie dabei vom eigenen Fahrzeugbestand, den das Unternehmen laufend vorhält. Mit dem Angebot, das vom Ballastauflieger bis zum Tandemanhänger reicht, sieht sich die ES-GE in der Lage, nahezu allen Nutzern der auf der Bauma gezeigten Maschinen passende Transportlösungen bereitzustellen. Als Besuchermagneten nennt das Unternehmen unter anderem eine Kombination des Typs GigaMAX von Faymonville sowie besonders leichte und kompakte Auflieger mit starren Achsen.

Kranfahrzeuge als fester Bestandteil des Portfolios

Teil des Messeauftritts waren auch Kranfahrzeuge, die ES-GE als Komplettanbieter im Schwerlastsegment selbst konfiguriert. Zwei Fahrzeuge hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben „just in time“ zur Messe fertiggestellt.

Die Basis für eines der Kranfahrzeuge bildete ein Mercedes-Benz Actros 2546 6x2 mit einem HLK-531HP-a7-Kran von MKG, der eine Reichweite von rund 18,65 Metern bietet. Das zweite vorgestellte Fahrzeug basierte auf einem MAN TGX 33.450 6x4 und war mit einem Kran des Typs F545RA.2.26 xe-dynamic von Fassi ausgestattet. Auffällig war hier die sogenannte „Autobahnausführung“, die den Betrieb bei einseitiger Abstützung erlaubt – unterstützt durch eine elektronisch geregelte Steuerung.

Die ES-GE arbeitet seit vielen Jahren mit Kranherstellern wie Fassi und MKG zusammen. Den Angaben zufolge sollen künftig zudem Aufbauten mit Palfinger-Kranen in den eigenen Mietpark oder in Kundenprojekte einfließen. Die Freigabe dafür sei kürzlich erfolgt.

Positive Bilanz und Erwartungen für die Zukunft

Erkennbar zufrieden zeigt sich die ES-GE im Nachgang mit dem Messeverlauf. Die Gespräche und Kontakte hätten bereits zu ersten Kaufzusagen geführt. Die Verantwortlichen erwarten, dass sich der Messeauftritt über alle Produktsegmente hinweg positiv auf die künftige Nachfrage auswirken wird. Nicht nur bestehende Kontakte seien gepflegt, sondern auch neue Kundengruppen erreicht worden– sowohl im Inland als auch im internationalen Umfeld.