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CES 2025: EVision Auto macht aus einem Tesla einen Rolls

Das Start-up-Unternehmen EVision aus Kalifornien versieht Teslas Fahrzeuge mit einem LED-Display an der Front – und kann so aus einem Tesla einen Rolls Royce oder Maserati oder einen Blümchenstand machen. Oder es mit der Umwelt kommunizieren lassen!

Gewagt: Per Screen-Schürze wird das Model Y zum Rolls Royce. | Foto: EVision Auto

Unser Kollege Thorsten Seibt von der Auto Motor und Sport hat es augenzwinkernd als „Schürzenkino“ bezeichnet. Wir fragen – für Schürzenjäger, die der Angebeteten mit einem Maserati oder Rolls imponieren wollen, sich aber nur einen Tesla leisten können?

Auf der CES haben die Entwickler von EVision Auto einen "Schürzen-Screen" für den Tesla Model Y präsentiert, noch stimmiger wirkt das am Cybertruck – wenngleich der kitschige Screen das glattflächige Design natürlich maximal konterkariert.

Ein programmierbarer Screen als Grill

Der „Grill“ ist in Wahrheit ein programmierbarer Screen, auf dem man alles anzeigen kann, was man sich wünscht – eben auch diverse Kühlergrills oder Blümchen – oder man spielt Filmchen darauf ab. Wäre für Schürzenjäger(innen) vielleicht noch cooler – so einen Romantikstreifen mit Aufnahmen der oder des Geliebten? Oder man belustigt in der Stadt sein Umfeld? Wir erwarten aber auch die ersten Hassbotschaften, nach dem Motto: Verpiss Dich, Du bist zu langsam oder oder oder….der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sinn würde das ganze bei Taxen oder Fahrdiensten machen: So könnte man die Kunden schon von Weitem begrüßen, vielleicht sogar persönlich? „Hallo Mr. Oder Mrs. Xy – welcome to your private shuttle!“ Man muss es nur programmieren und kann es dann per App ansteuern.

EVision veranschlagt zwischen 2.500 und 3.000 Dollar für das Display

Preislich bliebe man mit avisierten 2.500 bis 3.000 Dollar im Rahmen, für die Montage rechnet der Anbieter mit rund zwei Arbeitsstunden, was folglich nochmal rund 200 bis 300 Dollar extra bedeuten würde, so man es sich nicht selbst zutraut.

Verunfallen sollte man damit besser nicht. Zwar erklärt EVision, dass das Display robust, wetter- und widerstandsfähig sein soll, sicher auch wasserdicht und eisresistent aber sind natürlich relative Begriffe. Eis, Schmutz, Steinschlagschäden und Parkrempler könnten der mitteilsamen Leuchtschürze schnell die Lichter ausgehen lassen. Der Stromverbrauch soll den Umständen entsprechend "minimal" sein. 

Was bedeutet das?

An sich eine gute Idee, wenn auch eine sehr amerikanische: Per Display kann man den Tesla kommunizieren lassen oder zum Rolls-Royce machen. Grundsätzlich clever für Taxen, ansonsten muss man abwarten.

Quellen: EVision Auto, Auto Motor und Sport