Neubesetzung beim VDV: Janßen übernimmt Leitung in Ostdeutschland
Frauke Janßen übernimmt zum 1. Juli die Geschäftsführung der VDV-Landesgruppe Ost. Sie folgt auf Werner Faber, der nach langjähriger Tätigkeit in den Ruhestand geht. Die Landesgruppe vertritt die Interessen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.
„Zunächst gilt mein ausdrücklicher Dank Werner Faber, der jetzt in den Ruhestand geht und die VDV-Landesgruppe Ost über viele Jahre nach innen und nach außen repräsentiert und angetrieben hat. Mit seiner Nachfolgerin Frauke Janßen setzen wir den Weg fort, den Verband mit noch mehr Fokus auf die Zukunftsthemen der Branche aufzustellen. Bei der Nachbesetzung von Geschäftsführungen in den Landesgruppen achten wir stark darauf, dass der Fokus der Tätigkeiten nicht nur auf den Themen vor Ort liegt. Die Landesgruppengeschäftsführer, die immer zentrale Schnittstelle zwischen dem Bundesverband und den Mitgliedern vor Ort sind, sollen mit ihrem Know-how auch einen Beitrag für die übergreifenden, bundesweiten Themen leisten. Frau Janßen wird daher künftig intensiv bei den Digitalisierungsthemen der Branche mitwirken“,
so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.
Beruflicher Werdegang
Janßen, Jahrgang 1985, studierte Politikwissenschaft an den Universitäten in Potsdam und Jena. Auslandsaufenthalte führten sie zudem nach Ungarn und Israel. Nach ihrem Studium war sie zunächst sechs Jahre für die Bundes-SGK tätig. Anschließend wechselte sie zum Deutschen Städtetag, wo sie weitere sechs Jahre arbeitete – unter anderem als Büroleiterin des Hauptgeschäftsführers und als Beauftragte für Digitalisierung. Zuletzt war Janßen als Managerin in der Kommunalberatung tätig. In allen Stationen lag ihr Arbeitsschwerpunkt auf kommunalen Themen, insbesondere mit Bezug zu Digitalisierung und Verwaltungsprozessen.
Fokus auf Digitalisierung und bundesweite Themen
Mit der Berufung von Frauke Janßen verfolgt der VDV das Ziel, die Verbindung zwischen regionaler Arbeit und bundesweiten Digitalisierungsthemen zu stärken. Die Landesgruppengeschäftsführer sollen neben ihrer Funktion als Schnittstelle zu den Mitgliedsunternehmen auch Impulse für die Weiterentwicklung zentraler Zukunftsthemen der Branche liefern.
„Aus meiner langjährigen Tätigkeit für kommunale Organisationen weiß ich: Öffentliche Mobilität ist kein Nice-To-Have. Wir brauchen guten ÖPNV- und Eisenbahnverkehr für unser gesellschaftliches Miteinander und eine bessere Klimabilanz. Ich freue mich darauf, mich als Geschäftsführerin der Landesgruppe Ost in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin für gute Rahmenbedingungen der Branche einzusetzen und gemeinsam mit den Mitgliedern und den VDV-Kolleginnen und Kollegen an der Mobilität der Zukunft zu arbeiten."
so Janßen.
Die neue Geschäftsführerin bringt hierfür umfassende Erfahrung aus der kommunalen Verbandsarbeit sowie Expertise in der digitalen Transformation mit. Ihre künftige Arbeit wird sowohl die regionale Vertretung als auch die Mitgestaltung übergeordneter Themen im VDV umfassen.