LKW

Rekordjahr für die Österreichische Post: Paketgeschäft boomt

Trotz schwacher Konjunktur verzeichnet die Österreichische Post 2024 ein starkes Wachstum. Besonders das Paketvolumen steigt rasant – über 500 Millionen Sendungen wurden abgewickelt.

Tausende Pakete täglich: Gewachsen ist vor allem die Paket & Logistiksparte der Österreichischen Post) (Foto: Österreichische Post AG/C. Stemper)

Erstmals wurden im Jahr 2024 mehr als 500 Millionen Pakete zugestellt. Das Wachstum sei in allen Regionen – Österreich, Südost- und Osteuropa, Türkei und Aserbaidschan – spürbar gewesen, teilt das Unternehmen mit. Insbesondere in der Türkei habe sich das Paketgeschäft dynamisch entwickelt, was auf die hohe Inflation und Wechselkursveränderungen der türkischen Lira zurückzuführen sei.

Starkes Wachstum im Logistikbereich

Der Umsatz in der Division Paket & Logistik stieg demnach um 20,9 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro. Auch ohne das Geschäft in der Türkei konnte ein Wachstum von 12,7 Prozent verzeichnet werden. Damit setzt sich die Transformation des Unternehmens fort:

„Die Österreichische Post konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielen und somit dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld sowie der Inflation ebenso trotzen wie dem harten Wettbewerb“, lässt sich Generaldirektor Walter Oblin zitieren.

Gesamtkonzern wächst zweistellig

Über alle Geschäftsbereiche hinweg steigerte die Österreichische Post ihren Umsatz um 13,9 Prozent auf 3,12 Milliarden Euro. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 9,0 Prozent auf 207,3 Millionen Euro.

Investitionen in wachsende Märkte und Nachhaltigkeit

Für die kommenden Jahre plant die Österreichische Post verstärkte Investitionen in Südost- und Osteuropa sowie in die Türkei. Zudem soll der Logistikbereich weiter dekarbonisiert werden. Die notwendigen Investitionen sollen sich laut Unternehmensangaben auf dem Niveau der letzten Jahre bewegen.

Das Unternehmen erwartet für 2025 eine Konsolidierung des Umsatzwachstums, wobei ein EBIT von etwa 200 Millionen Euro angestrebt werde. Entscheidend sei eine konsequente Kostendisziplin.

„Unsere Qualitätsführerschaft verdanken wir den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die täglich mit vollem Einsatz arbeiten – dafür unsere höchste Anerkennung“, so Oblin weiter.