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Mercedes-Benz do Brasil: PV-Projekt für Produktionsstandorte

Es umfasst vier Photovoltaikanlagen auf einer Fläche von 410 ha mit einer installierten Gesamtleistung von 117,54 MW.

Das Photovoltaik-Stromerzeugungsprojekt „Dunamis“ umfasst vier Photovoltaikanlagen auf einer Fläche von 410 ha mit einer installierten Gesamtleistung von 117,54 MW. Damit sollen das Lkw- und Buswerk in São Bernardo do Campo und das Lkw-Kabinenwerk in Juiz de Fora mit Energie versorgt werden. (Foto: Daimler Truck AG)

Mercedes-Benz do Brasil hat seine Teilnahme am Photovoltaik-Stromerzeugungsprojekt „Dunamis“ angekündigt, um damit einen wichtigen Schritt zur CO2e-Neutralität der Produktionsstandorte São Bernardo do Campo und Juiz de Fora zu gehen. Die brasilianische Tochter von Daimler Truck, die seit knapp 70 Jahren im Land vertreten und einer der größten Hersteller und Exporteure von Lkw und Bussen in Lateinamerika ist, schloss hierfür eine Partnerschaft mit Raízen Power, einem der größten Energieunternehmen in Brasilien.

Erzeugte Energie soll ausreichen für beide Werke

Der Nutzfahrzeughersteller hat eine Kapitalbeteiligung am Solarkraftwerk des Dunamis- Projekts erworben, das von Raízen im Bundesstaat Rio Grande do Norte gebaut wurde und im Januar 2025 seinen Betrieb aufgenommen hat. Das Projekt umfasst vier Photovoltaikanlagen auf einer Fläche von 410 ha mit einer installierten Gesamtleistung von 117,54 MW.

Mercedes-Benz do Brasil geht davon aus, dass die Solarfarm den Nutzfahrzeughersteller künftig mit der Gesamtmenge an benötigtem Strom versorgen wird, die für den Betrieb der zwei Produktionswerke benötigt wird, dem Lkw- und Buswerk in São Bernardo do Campo und dem Lkw-Kabinenwerk in Juiz de Fora.

Ausstoß von bis zu 20.000 t CO2 pro Jahr soll vermieden werden

Die im Dunamis-Projekt erzeugte Energie wird in das nationale Stromnetz (SIN/National Interconnected System) eingespeist, das die Stromerzeugung und -belieferung im Land koordiniert und an das alle Nutzer angeschlossen sind. Die in den Solaranlagen produzierte Strommenge kann dazu beitragen, den Ausstoß von bis zu 20.000 t CO2 pro Jahr zu vermeiden, was der Versorgung von 48.000 brasilianischen Haushalten entspricht.